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Hunger macht keine Ferien

Die tragischen Vorhersagen zu den Folgen der Corona-Pandemie haben sich leider erfüllt: Die Anzahl der Menschen in extremer Armut ist um fast 150 Millionen gestiegen. Auch in Afrika leiden Millionen Familien noch immer unter den Folgen des monatelangen Stillstandes. Eltern, die ihre Kinder vor der Pandemie als selbständige Handwerker, Marktfrauen oder Tagelöhner von Tag zu Tag durchgebracht haben, stehen jetzt ohne Reserven vor dem Nichts. Wenn sie ihre Kinder nicht dem Hunger aussetzen wollen, müssen sie zu extremen Lösungen greifen. Zwangshochzeiten, Kinderarbeit und Abwanderung in die nächste Stadt oder weiter sind die Folge.

Wir von der Caritas versuchen zu helfen und wir bitte euch uns dabei zu unterstützen!
Im Rahmen unserer Spenden- und Sensibilisierungskampagne „Hunger macht keine Ferien“ bitten wir die Bevölkerung um Unterstützung im Kampf gegen Hunger und Armut in Afrika. Bitte macht die Menschen in Euren Pfarreien darauf aufmerksam.
Die Aktion „Hunger macht keine Ferien“ findet erneut in den beiden letzten Juliwochen statt. Die Dienststelle Pfarrcaritas und Freiwilligenarbeit hat auch heuer wieder eine Gebetsvorlage für das Glockenläuten am Freitag 30. Juli und Bausteine für einen Gottesdienst am Sonntag, 1. August, zusammengestellt. Diese findet ihr hier!

Freiwilliges Engagement für Integration

Online-Treffen und Fortbildungsangebot

Ab April 2021 nimmt die Caritas Weiterbildungsangebot für Freiwillige, die für die Integration von Flüchtlingen und Migranten in unsere Gesellschaft engagieren, wieder auf. Die Freiwilligenarbeit im Bereich der Integration hat einen wichtigen Stellenwert und die Freiwilligen haben unterschiedliche und z.T. komplexe Aufgaben. Oft geht es bei der ehrenamtlichen Arbeit zunächst um Sprachunterricht für Erwachsene oder Kinder oder um materielle Hilfestellungen wie Essensausgabe. Diese Freiwilligenarbeit umfasst aber auch die Beratung bei praktischen Alltagsproblemen, wie z.B. das Lesen einer Stromrechnung oder der Umgang mit sozialen Diensten und Institutionen, die Arbeits- oder Wohnungssuche, Hilfe beim Erwerb eines Führerscheins oder bei der Nutzung von Computern und vieles mehr. Die Freiwilligen fördern oft die Teilhabe von ihren Schützlingen am gesellschaftlichen Leben, z.B. durch Freizeitaktivitäten oder durch die aktive Beteiligung an Vereinsleben. Die einzelnen Freiwilligen, welche sich im Bereich der Integration engagieren, kennen sich untereinander leider nicht immer. Ein Austausch an Erfahrungen und Ressourcen fehlt oft genauso wie eine gemeinsame Reflexion und ein soziales Netzwerk. Dies bringt manchmal ein Gefühl der Überlastung und Ohnmacht mit sich. Die Caritas versucht dem Abhilfe zu schaffen, indem sie einen Raum zum Austausch und Fortbildung organisiert.

Fortbildung Frühjahr 2021
Das neue zweisprachige Fortbildungsangebot der Caritas soll zum Austausch von Erfahrungen und Ressourcen sowie zur gemeinsamen Reflexion über das Thema Integration in Südtirol beitragen. Aus diesem Grund ist es, obwohl es sich explizit an Freiwillige in diesem Bereich richtet, offen für alle, die sich für den Bereich Migration interessieren oder davon betroffen sind.

Das erste Online-Treffen findet am Mittwoch, 14. April, von 18.30 bis 20 Uhr statt. Es wird ein Treffen des gegenseitigen Kennenlernens und des Erfahrungsaustausches der Teilnehmer sein. Moderation: Francesca Boccotti.
Die weiteren Treffen finden an folgenden Terminen statt:

Donnerstag, 29. April, von 18.30 bis 20 Uhr: Sprachunterricht und Alphabetisierung für Erwachsene: Material und Tipps. Referent: Emiliano Defrancesco
Donnerstag, 6. Mai, von 18.30 bis 20 Uhr: Die Helfende Beziehung. Referenten: Pierpaolo Patrizi und Gruppe Iris
Donnerstag, 20. Mai von 18.30 bis 20 Uhr: Migration: Rechte und Pflichten. Referent: Leonhard Voltmer
Dienstag, 25. Mai von 18.30 bis 20 Uhr: Interkulturelle Kommunikation. Referent: Adel Jabbar

Für Anmeldungen oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Dienststelle Caritas&Gemeinschaft, Sparkassenstraße 1 in Bozen, Tel. 0471 304 332 oder
francesca.boccotti(a)caritas.bz.it.

Innehalten.Gedenken.Ermutigen

Ein gemeinsames Erinnern an die Corona-Verstorbenen

Am 18. März fand italienweit und in Südtirol ein Gedenktag für die Verstorbenen der Corona-Pandemie statt. Es sollte ein Moment des Innehaltens im Gedenken an die Verstorbenen sein, aber auch eine Gelegenheit, uns miteinander im Glauben zu verbinden und so neuen Mut und Kraft zu schöpfen für den Weg, der noch vor uns liegt.
Alle Kirchenglocken in der Diözese haben am 18. März um 19 Uhr für 5 Minuten geläutet. Zugleich wurden alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, Kerzen ins Fenster zu stellen.
Unterlagen für einen Moment des Innehaltens und Gedenkens zuhause finden Sie ab 16. März unter www.bz-bx.net/de/zuhause.

Für den 19. März wollten wir als Caritas noch ein besonderes Zeichen der Nähe setzen und haben dazu eingeladen, einen Gedenkort in der Pfarrei zu gestalten. 

 • Am 19.03.2021 einen Gedenkort an einem beliebigen Ort gestalten. Der Tag des Hl. Josef, Schutzpatron der Sterbenden wird genutzt, Hoffnung mittels dem weißen Band der Versöhnung zu stärken.
 Zeit: von 12 Uhr bis 18 Uhr Wie und Was: alle Bürger einladen, ein Zeichen der Trauer/Verbundenheit/Erinnerung zu setzen: Stein, Sterbebild, Kerze, Blume, … mitzubringen und abzulegen, oder ein weißes Band an eine Pflanze/Baum zu binden.

• Texte und Unterlagen werden zur Verfügung gestellt und können auf der Homepage der Diözese heruntergeladen werden: www.bz-bx.net/de/zuhause.

Einige Pfarreien haben einen Gedenkort für die Corona-Verstorbenen eingerichtet. Hier einige Eindrücke.

Laudato Si

Bildzitate zum Ausleihen

Im Jahr 2015, als die SDGs (17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung) in Kraft getreten sind, hat Papst Franziskus in der Enzyklika „Laudato Si'“ unmissverständlich für die Bewahrung der Schöpfung („unser gemeinsames Haus“) und ein tiefgreifendes Umdenken der Weltgemeinschaft aufgerufen.

Die Inhalte der „Laudato Si'“ sind heute mehr denn je aktuell. Deshalb lädt die Dienststelle Pfarrcaritas und Freiwilligenarbeit gemeinsam mit der Frauenbewegung und youngCaritas ein, sich an der Aktion „Bildzitate der Laudato Si' in den Schaukästen“ zu beteiligen. 30 Bildzitate stehen den Pfarreien zur Auswahl und können für einen Zeitraum von mindestens 4 Wochen zwischen Mai und Oktober ausgeliehen werden. So können auch die Pfarreien mit Hilfe der eigenen Pfarrcaritas auf diese wichtigen Themen hinweisen und gemeinsam mit allen anderen einen Aufruf zum Nachdenken und Verändern starten.

Um die Bildzitate auswählen zu können oder weitere Infos zu erhalten, können sich Interessierte unter gemeinschaft.comunita(a)caritas.bz.it oder unter der Nummer 0471 304 330 melden.

 

 

 

Geschichten gegen die Einsamkeit

Freiwillige erzählen von ihren Erfahrungen

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens unserer Dienststelle Pfarrcaritas und Freiwilligenarbeit im Jahr 2021 wollen wir ein Stück Alltagsgeschichte des sozialen Südtirols und unserer Dienste auch in der Vergangenheit aufzeigen.
Bei dem Projekt geht es um die Sammlung von ca. 20-30 Geschichten landesweit, die davon erzählen, wie man Einsamkeit von Menschen vermeiden bzw. lindern kann. Die gemischtsprachigen Geschichten werden in einer Broschüre veröffentlicht.
Wir möchten damit sozial aktiven Menschen die Möglichkeit geben, von sich zu erzählen und ihnen damit Wertschätzung geben, indem wir sie zu ihren Erfahrungen von früher und/oder heute aufschreiben. Die Wichtigkeit des sozialen Engagements gegen die Einsamkeit wird somit aufgezeigt und die vielen Freiwilligen, die sich jahrelang für andere eingesetzt haben bzw. Menschen, die immer noch aktiv sind, werden in den Vordergrund gestellt. Die Personen, deren Geschichten aufgeschrieben werden, stehen stellvertretend für die vielen sozial Engagierten in unserem Land. Wir brauchen ihr Wissen, um die heutige Einsamkeit besser zu verstehen und lindern zu können.
Sich erzählen, die Geschichten anhören und niederschreiben, sich kennen lernen, um diese Geschichten dann einem Leser zur Verfügung zu stellen, möchte einen positiven Prozess in Bewegung bringen, in dem das Gute, das getan wurde, noch einmal unterstrichen wird und so für andere zur Inspiration werden kann.

17 gemeinsame Ziele

Für ein nachhaltiges Südtirol

Auch in Südtirol gibt es jetzt einen Zusammenschluss von Organisationen, die sich für die Umsetzung der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen stark machen: das Südtiroler Netzwerk für Nachhaltigkeit, das sich unter der Webseite www.future.bz.it präsentiert.
60 Partner-Organisationen, darunter 10 Dienste der Caritas, sind diesem Netzwerk bereits beigetreten. Mehr Informationen dazu finden Sie auf dieser Homepage.

#niemandistallein: Auf Alleinstehende achten

Mit einem Handlungsleitfaden wollen das diözesane Amt für Ehe und Familie, die Caritas und das Familienressort des Landes die Achtsamkeit für alleinstehende Menschen in der Nachbarschaft fördern. Diese Nachbarschafts-Fürsorge in Zeiten der Corona-Krise soll gewährleisten, dass niemand vergessen wird und in Notsituationen kommt, ohne dass es jemand bemerkt.

Diese Wochen sind für uns alle eine Herausforderung. Noch mehr betrifft das Menschen, die alleine leben, vor allem, wenn sie schon in fortgeschrittenem Alter oder krank und ohne Familie sind. Damit diese Menschen rechtzeitig Hilfe finden und nicht in lebensbedrohliche Notsituationen kommen, haben sich das Amt für Ehe und Familie der Diözese, die Diözesan-Caritas sowie das Familienressort des Landes zu einer gemeinsamen Initiative zusammengeschlossen: Unter dem Schlagwort #niemandistallein haben die drei Institutionen einen Handlungsleitfaden erstellt, der die Achtsamkeit für alleinstehende Menschen in der Nachbarschaft fördern soll.

Mit dem Handlungsleitfaden soll verhindert werden, dass Menschen in ihren Wohnungen Hilfe brauchen oder sogar sterben, ohne dass jemand es mitbekommt. Außerdem soll der Leitfaden rechtzeitig Hilfemöglichkeiten aufzeigen und/oder aktivieren. Geht es nach den Initiatoren, soll die Nachbarschafts-Fürsorge in der Zeit der Corona-Krise zu einem täglichen Ritual werden, z. B. während des Kaffee-Trinkens oder wenn wir mit unserer Familie beim Abendessen sind. So werde gewährleistet, dass niemand vergessen wird.

Der Handlungsleitfaden und das Sujet der Initiative können hier heruntergeladen werden.

Einkehrtage der Pfarrcaritas 2019

Im Mai bzw. Juni haben die jährlichen Einkehrtage für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Pfarrcaritas stattgefunden. Diese Treffen sind zum gemütlichen Austausch und Beisammensein da. Die Einkehrtage sollen ein Ausdruck der Dankbarkeit und der Wertschätzung für das große Engagement der vielen Freiwilligen  sein, die tagtäglich im Dienst am Nächsten stehen. 

Der erste Einkehrtag hat am 11. Mai für den Raum Bozen und Umgebung stattgefunden. Ziel des Ausflugs war die Kirche im Haus der Familie. Das nächste Treffen war am 18. Mai für die Pfarrcaritas-Leute aus dem Pustertal und Gadertal. Sie waren bei einer Wanderung zur Kirche in Haselried bei Issing unterwegs. Am 25. Mai war es dann für den westlichen Bezirk des Landes soweit. Die Gruppe wanderte gemeinsam von Mals zum Tarscher Bühel. Abschließend machten sich eine Gruppe aus dem Raum Eisacktal, Wipptal und Gröden am 8. Juni auf dem Weg von Wolkenstein zur Silvesterkapelle.

Einkehrtag Bezirk Süd, 11. Mai 2019

Einkehrtag Bezirk Ost, 18. Mai 2019

Einkehrtag Bezirk West, 25. Mai 2019

Einkehrtag Bezirk Brixen, 8. Juni 2019

Pfarrcaritas-Tag: Einsam oder gemeinsam

Einsamkeit und gemeinsames Handeln: das waren die Themen der heurigen Pfarrcaritas-Tage, die am 23. März im Bildungshaus Lichtenburg in Nals und am 6. April im Priesterseminar in Brixen stattgefunden haben.

Die Einleitung in den Vormittag hat jeweils Caritas-Direktor Paolo Valente gemacht. Anschließend hat Danilo Tucconi, Bereichsleiter für den Bereich „Wohnen“ einen Einblick über das Leben in den Wohneinrichtungen der Caritas gegeben und verschiedenste Projekte der Caritas, gegen die Einsamkeit, vorgestellt. In Nals hat dann Agnes Innerhofer, Leiterin der Hospizbewegung, und in Brixen, Silvia Moser, Leiterin der Telefonseelsorge, über Erfahrungen in den jeweiligen Dienststellen erzählt. In Nals gab es auch einen Bericht aus der Pfarrcaritas-Arbeit in Sterzing, den Frau Rosa Obexer vorgetragen hat. Am Nachmittag war genügend Zeit für Austausch unter den Teilnehmern eingeplant.

In Kleingruppen haben die Teilnehmer sich Gedanken zur Frage "Welche Möglichkeiten haben wir, der Einsamkeit in unseren Pfarreien und Gemeinschaften entgegenzuwirken?" gemacht und zu Papier gebracht, sowie im Plenum vorgetragen.

Die Resultate der beiden Pfarrcaritas-Tage wurden zusammengetragen und können hier heruntergeladen werden:

Fotos: Pfarrcaritas-Tag Nals, 23. März 2019

Fotos: Pfarrcaritas-Tag Brixen, 6. April 2019

Knödelsonntag in Meran

Seit 15 Jahren schon lädt die Pfarrei Maria Himmelfahrt von Meran einmal im Jahr alle Interessierten zu einem Knödelsonntag ein, das gehört mittlerweile schon zur Tradition. Vor einigen Jahren war diese allerdings eine zeitlang in Frage gestellt, weil es immer schwieriger wurde, genügend Freiwillige für die aufwendige Zubereitung der Knödel zu finden. Dann aber bekamen die Freiwilligen der Pfarrcaritas glücklicherweise tatkräftige Unterstützung von Schülern der Landesberufsschule für Gastgewerbe Savoy2, der Berufsfachschule für Kochen der Lbs Savoy. Unter der Anleitung vom Kochlehrer Hubert Hofer und von den Fachlehrern für Kochen Hofer Hubert und Hilber Harald und Bernhard Jonas bereiten die Schüler bereits seit einigen Jahren sämtliche Knödel für den Knödelsonntag der Pfarrei kochfertig zu. So kann die Pfarrcaritas Maria Himmelfahrt die Knödel einfach aufkochen und an die vielen Besucher verteilen. Insgesamt werden ca. 800 Knödel verschiedenster Geschmacksrichtungen zubereitet, die kurz darauf am Sonntag nach dem Gottesdienst gegen eine freiwillige Spende verteilt werden. Heuer wird der Knödelsonntag im Pfarrzentrum Maria Himmelfahrt in Meran am 18. November in der Zeit von 10 bis 13 Uhr veranstaltet. Alle sind eingeladen, die Speck-, Käse oder Leberknödel mit einer Suppe oder einem Krautsalat zu verspeisen. Dazu gibt es noch Kaffee und Kuchen, welche ebenso von Freiwilligen zubereitet werden. Der Reinerlös kommt notleidenden Menschen in der Pfarre und der Caritas Diözese Bozen-Brixen zugute. Die Pfarrcaritas Maria Himmelfahrt Meran freut sich auf Ihr Kommen und das Zusammensein in gemütlicher Runde mit den Besuchern.

Einkehrtage der Pfarrcaritas 2018

An insgesamt vier Samstagen im Mai und Juni haben wieder die bezirksweiten Einkehrtage stattgefunden. Diese Treffen werden von der Caritas-Dienststelle Caritas & Gemeinschaft organisiert, um den Mitarbeitern der Pfarrcaritas im ganzen Land, DANKE zu sagen. Sie sollen Gelegenheit des Austausches bei geselligem Beisammensein geben.
Der Auftakt zu den Einkehrtagen war am 5. Mai für die Dekanate im Burggrafenamt und Vinschgau. Die Gruppe ist gemeinsam von Schlanders über den Rosenkranzweg nach Kortsch gewandert.
Für die Zone Pustertal und Gadertal war es am 12. Mai soweit, Ziel war die St. Johannes Nepomuk Kapelle in Bad Maistatt bei Niederdorf. Am 26. Mai war dann der Bezirk Brixen und Gröden an der Reihe, für die Teilnehmer ging es von Barbian zur Saubacher Kirche. Den Abschluss bildetet am 2. Juni der Bezirk Süd mit der Begehung des Friedenswegs in Kaltern.

Einkehrtag Bezirk West, 5.05.2018

Einkehrtag Bezirk Ost, 12.06.2018

Einkehrtag Bezirk Brixen, 26.05.2018

Einkehrtag Bezirk Süd, 2.06.2018

Pfarrcaritas-Tagung am 24. März 2018

Caritas in veritate - Wie wird Nächstenliebe zum Lebensstil

Ausgehend vom diözesanen Jahresthema „Auf dein Wort hin: mutig, christlich, solidarisch“, organisierte die Dienststelle für Freiwilligenarbeit und Pfarrcaritas die Caritas-Tagung, bei der es um die Frage ging, wie wir die Nächstenliebe in einen Lebensstil verwandeln können. Die Tagung fand am Samstag, 24. März 2018, von 9 bis 12 Uhr, im großen Saal des Pastoralzentrums am Domplatz, statt.

Im ersten Teil hat der Seelsorgeamtsleiter Reinhard Demetz zum Thema „Dekoration oder Substanz: Wie steht es mit unserer Pastoral“ referiert (hier geht es zur Audiodatei). Amtsleiterin Johanna Brunner hat hingegen aus der Perspektive der Jugend einige Impulse für die Caritas vor Ort aus dem Hirtenbrief des Bischofs mitgegeben: „Ihr seid der Schlüssel zur Veränderung!“ (Dokument).
Im zweiten Teil der Tagung haben sie mit weiteren Referenten und Referentinnen in einer Diskussionsarena Stellung bezogen und Fragen der Teilnehmer beantwort. Bei der Diskussionsarena waren außerdem dabei: Petra Priller, Mitarbeiterin der Caritas-Schuldnerberatung und Barbara Vogliotti, Präsidentin des Vereins Santo Stefano sowie Mauro Cannavò, Diakon in Bozen.

Zur Tagung eingeladen waren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Pfarrcaritas und der verschiedenen Arbeitsgruppen in den Pfarrgemeinden sowie alle Interessierte. 

Hier finden Sie den Folder und das Plakat zur Veranstaltung.

Fotos von der Pfarrcaritas-Tagung

Pfarrcaritas-Tag

Zeuge sein: Der gemeinsame Weg der Nächstenliebe

Alle zwei Jahre laden wir Pfarrcaritas-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freiwillige, Seelsorger zu einem gemeinsamen Tag der Begegnung und des Austausches ein. Der Pfarrcaritas-Tag 2017 stand unter dem Motto „Zeuge sein: Der gemeinsame Weg der Nächstenliebe“.

Caritas-Direktor Paolo Valente hat zu Beginn der Veranstaltung den Weg der Nächstenliebe am Beispiel des seliggesprochenen Josef Mayr-Nusser aufgezeigt (hier gehts zum Vortrag). Im Anschluss hat der Seelsorgeamtsleiter Reinhard Demetz über „Gelebte Nächstenliebe und Synodalität“ referiert.

Der Vormittag wurde mit einem Workshop zum Thema „Was bedeutet es für die Pfarrcaritas zur Nächstenliebe zu begeistern“ abgeschlossen. Im Rahmen eines „Marktes der Möglichkeiten“ bekamen die rund 100 Teilnehmer außerdem Anregungen und Tipps für ihren Einsatz in den Pfarreien und konnten sich bei der Gelegenheit auch aktiv in die Gespräche miteinbringen. Zum Abschluss wurde eine gemeinsame Wortgottesfeier mit Bischof Ivo Muser abgehalten.

Fotos Pfarrcaritas-Tag 2017

Pfarrcaritas Vahrn

Flohmarkt für den guten Zweck

Die Pfarrcaritas Vahrn organisiert seit 10 Jahren jeden 1. Samstag des Monats einen Flohmarkt im Dorf. Alles begann als sich die Pfarrcaritas Leiterin Anni Öttl auf die Suche nach einem geeigneten Platz machte und im alten Kindergarten der Gemeinde fündig wurde. Seitdem ist die Pfarrcaritas gewachsen: Rund 25 Freiwillige, darunter viele Frauen, unterstützen die Initiative und sorgen mit ihrem großen Engagement immer wieder für ein gutes Gelingen des Flohmarktes. Nur im Sommer bleibt der Flohmarkt geschlossen. Es werden vor allem Haushaltsartikel, Spielsachen, Kinderausstattung und viele andere Alltagsgegenstände gesammelt und weiterverkauft. „Es sind vor allem Dinge, die man nicht mehr braucht, die aber noch gut sind“, sagt Anni Öttl. Die Schnäppchenjäger, die auf dem Flohmarkt ihr Glück suchen, kommen von überall her, denn mittlerweile ist der Flohmarkt von Vahrn so bekannt, dass die Leute auch aus anderen Landesteilen kommen. Viele Stammkunden, erfreuen sich immer wieder über die große Auswahl und auch Sachspenden werden weitergegeben.

Der Flohmarkt in Vahrn ist zudem auch zu einem beliebten Treffpunkt geworden: Man kann sich begegnen, austauschen und dabei eine Tasse Kaffee oder Tee genießen. Alles für einen guten Zweck: In den vergangenen 10 Jahren konnte die Pfarrcaritas Vahrn insgesamt 200.000 Euro Erlös sammeln. Damit werden vor allem Familien und Personen in Not unterstützt. „Das Geld wird dort eingesetzt, wo es am Nötigsten und am Dringendsten gebraucht wird: Es wird z.B. eine Miete bezahlt, die Rechnung für eine Beerdigung beglichen, Essensgutscheine werden angekauft und an Bedürftige weitergegeben“, freut sich die Pfarrcaritasleiterin über diese Möglichkeiten.

Bezirksweite Einkehrtage 2017

Als kleines Zeichen der Anerkennung und des Dankeschöns für die ehrenamtliche Mitarbeit in den Pfarrgemeinden und der Pfarrcaritas hat die Dienststelle Freiwilligenarbeit und Pfarrcaritas  auch heuer wieder an den verschiedenen Samstagen im Mai zu den bezirksweiten Einkehrtagen eingeladen. Besinnliches und Geselliges haben diesen Tag geprägt.

Einkehrtag Bezirk West, 6.05.2017

Einkehrtag Bezirk Ost, 13.05.2017

Einkehrtag Bezirk Brixen, 20.05.2017

Einkehrtag Bezirk Süd, 27.05.2017

Sie finden uns in:

Bozen, Sparkassenstraße 1, Tel. 0471 304 330, Fax 0471 304 394

Meran, Galileo-Galilei-Straße 84, Tel. 0473 495 632, Fax 0473 276 948

Brixen, Bahnhofstraße 27/a, Tel. 0472 205 965, Fax 0472 205 928

Bruneck, Paul-von-Sternbach-Straße 6, Tel. 0474 414 064, Fax 0474 413 979

gemeinschaft.comunita(at)caritas.bz.it

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