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Pfarrgemeinderatswahlen 2021

Am Sonntag, 24. Oktober finden südtirolweit die Pfarrgemeinderatswahlen statt.

Die Fische und das Brot. Der Fisch in der Mitte steht für Jesus und sein Wirken. Sein Wirken in und mit der Welt, zeitlos im Hier und Jetzt. Jesus bewirkt das Wunder durch und mit den Menschen, ganz konkret mit dem, was wir bringen und mit dem, was wir sind. Die Form der Blume erinnert daran, dass etwas wächst. Wir streuen Samen und pflegen und hegen die Blume, unsere Gemeinschaft. Wir tragen Sorge dafür. Wir setzen uns dafür ein, dass die Blume heranwachsen kann und mit ihrer Schönheit Freude bereitet. Dafür braucht es uns und all jene, die bereit sind, sich mit uns um die Gemeinschaft zu sorgen. Auch in den kommenden 5 Jahren braucht es wieder Menschen, die sich gemeinsam in den Dienst an der Pfarrgemeinde stellen und für den Pfarrgemeinderat kandidieren, Denn nur gemeinsam lässt sich Gemeinschaft gestalten.

Nähere Informationen zu den Pfarrgemeinderatswahlen am 24. Oktober 2021 erteilt das Seelsorgeamt unter Tel. 0471 306 214 oder per E-Mail seelsorge.pastorale(at)bz-bx.net bzw. sind im Internet unter www.bz-bx.net/de/pgr-wahlen.html zu finden.

Innehalten.Gedenken.Ermutigen

Ein gemeinsames Erinnern an die Corona-Verstorbenen

Vor einem Jahr gab es in Südtirol die ersten Corona-Todesfälle. Eine schwierige Zeit mit vielen leidvollen, schwierigen und verunsichernden Erfahrungen liegt hinter uns. Ganz nach dem Motto, das uns auch als Diözese durch das Jahr begleitet, brauchen wir einen Moment des Innehaltens, um der Toten zu gedenken und den Trauernden nahe zu sein. Den Kranken und Trauernden nahe zu sein ist Grundaufgabe aller Christen. Diese Nähe und diese gelebte Gemeinschaft gerade in Zeiten der Not ist Ermutigung und Kraftquelle, die uns erlaubt, den Blick hoffnungsvoll nach vorne zu richten. Insbesondere stärkt und ermutigt uns die Gewissheit, dass Gott uns unwiderruflich nahe ist, auch wenn wir selbst oft nicht mehr weiterwissen. Im Vertrauen zu ihm können wir einander trösten, aufbauen und ermutigen.

Darum beteiligt sich die Diözese Bozen-Brixen an der Initiative von verschiedenen Organisationen und Institutionen, mit einem gemeinsamen Gedenken am 18. März an die Verstorbenen zu erinnern und lädt alle ein, den Gedenktag mitzutragen. Unter anderem sind am Gedenktag folgende Aktionen geplant:

• Bischof Ivo Muser wird am 18. März um 9:00 im Bozner Dom der Toten gedenken und um Gottes Beistand in unserer schwierigen Zeit bitten: der Gottesdienst wird auf Radio Grüne Welle und Radio Sacra Famiglia übertragen.
• Bei allen Gottesdiensten am 18. und am 19. März soll in diesem Anliegen gebetet werden. Unterlagen werden dazu vom Liturgiereferat zur Verfügung gestellt.
• Um 19:00 sollen in der gesamten Diözese die Kirchenglocken läuten, um zum Gedenken und Gebet für die Verstorbenen der Corona-Pandemie einzuladen.
• Mit dem Glockenläuten sollen Kerzen sichtbar in die Fenster der Häuser gestellt werden und der Verstorbenen gedacht werden. Das Amt für Ehe und Familie und das Liturgiereferat stellen entsprechende Feierhilfen zur Verfügung.
• Südtirols Katholische Jugend wird eine Besinnung für Jugendliche als Video zur Verfügung stellen. • Die diözesane Caritas bietet Anregungen, um an diesem Tag die Nähe und Zuwendung zu den Kranken und Trauernden als Gemeinschaft zu bezeugen.
• Alle Unterlagen zu den oben genannten Punkten finden sich innerhalb 16. März online auf www.bz-bx.net/de/zuhause.

Laudato Si

Bildzitate zum Ausleihen

Im Jahr 2015, als die SDGs (17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung) in Kraft getreten sind, hat Papst Franziskus in der Enzyklika „Laudato Si'“ unmissverständlich für die Bewahrung der Schöpfung („unser gemeinsames Haus“) und ein tiefgreifendes Umdenken der Weltgemeinschaft aufgerufen.

Die Inhalte der „Laudato Si'“ sind heute mehr denn je aktuell. Deshalb lädt die Dienststelle Pfarrcaritas und Freiwilligenarbeit gemeinsam mit der Frauenbewegung und youngCaritas ein, sich an der Aktion „Bildzitate der Laudato Si' in den Schaukästen“ zu beteiligen. 30 Bildzitate stehen den Pfarreien zur Auswahl und können für einen Zeitraum von mindestens 4 Wochen zwischen Mai und Oktober ausgeliehen werden. So können auch die Pfarreien mit Hilfe der eigenen Pfarrcaritas auf diese wichtigen Themen hinweisen und gemeinsam mit allen anderen einen Aufruf zum Nachdenken und Verändern starten. Nähere Infos erhalten Interessierte unter gemeinschaft.comunità(a)caritas.bz.it oder unter der Nummer 0471 304 330.

Hier finden Sie die Bildzitate zur Auswahl.

 

 

Kranken- und Trauerpastoral

Bischof Ivo Muser zur Kranken- und Trauerpastoral

Das Ungenügen einer abstrakten, körperlosen Innerlichkeit hat sich gerade auch in der schweren Zeit des totalen Lockdown gezeigt, als Kranke und Sterbende nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt besucht werden konnten, als die körperliche Nähe zu Trauernden nicht möglich war und Begräbnisse nur im engsten Kreis stattfinden konnten. Nirgendwo sonst ist Jesus im Evangelium so oft anzutreffen, wie bei den Kranken, den Angeschlagenen, den Verletzten und Trauernden.

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Jahresthema 2020/21

Auf dein Wort hin: Innehalten

Jetzt beginnen wir ein neues Arbeitsjahr, in dem vieles anders ist als vorher. Was passiert jetzt in unserer Pfarrei, in unserer Gemeinschaft? Nehmen wir einfach alle Tätigkeiten wieder auf? Vielleicht sogar mit einem noch höheren Arbeitspensum, um Liegengebliebenes nachzuholen? Business as usual? Wir möchten einladen, die geschenkten Erfahrungen zu nutzen, um uns und unser Tun zu hinterfragen und den Dingen auf den Grund zu gehen.

  • Wo sind wir reich beschenkt? Was macht uns stark und ermutigt uns? Was hat uns übermütig gemacht?

  • Wo sind wir verwundet und schwach? Wie wirkt Christus durch unsere Schwächen, sodass wir sagen können: “wenn ich schwach bin, bin ich stark”? (2 Kor 12,10)

  • Wofür brennen wir? Wonach sehnen wir uns? Welche Freude und Hoffnung ist uns in Christus geschenkt?

Bringen wir in diesem Jahr keine neuen Projekte ins Spiel. Versuchen wir vielmehr, in dem, was begonnen ist, innezuhalten und in die Tiefe zu gehen. Es geht im Glauben wie im Leben nicht um ein “Höher, weiter, schneller”, sondern um ein “langsamer, tiefer, sanfter” (A. Langer). Wir möchten auf die Qualität unseres Redens, unseres Tuns und Denkens achten. Wir möchten mit Gott und seiner Verheißung in Verbindung bleiben und die Situationen, die da sind, klug und vertrauensvoll annehmen.

#niemandistallein: Auf Alleinstehende achten

Mit einem Handlungsleitfaden wollen das diözesane Amt für Ehe und Familie, die Caritas und das Familienressort des Landes die Achtsamkeit für alleinstehende Menschen in der Nachbarschaft fördern. Diese Nachbarschafts-Fürsorge in Zeiten der Corona-Krise soll gewährleisten, dass niemand vergessen wird und in Notsituationen kommt, ohne dass es jemand bemerkt.

Diese Wochen sind für uns alle eine Herausforderung. Noch mehr betrifft das Menschen, die alleine leben, vor allem, wenn sie schon in fortgeschrittenem Alter oder krank und ohne Familie sind. Damit diese Menschen rechtzeitig Hilfe finden und nicht in lebensbedrohliche Notsituationen kommen, haben sich das Amt für Ehe und Familie der Diözese, die Diözesan-Caritas sowie das Familienressort des Landes zu einer gemeinsamen Initiative zusammengeschlossen: Unter dem Schlagwort #niemandistallein haben die drei Institutionen einen Handlungsleitfaden erstellt, der die Achtsamkeit für alleinstehende Menschen in der Nachbarschaft fördern soll.

Mit dem Handlungsleitfaden soll verhindert werden, dass Menschen in ihren Wohnungen Hilfe brauchen oder sogar sterben, ohne dass jemand es mitbekommt. Außerdem soll der Leitfaden rechtzeitig Hilfemöglichkeiten aufzeigen und/oder aktivieren. Geht es nach den Initiatoren, soll die Nachbarschafts-Fürsorge in der Zeit der Corona-Krise zu einem täglichen Ritual werden, z. B. während des Kaffee-Trinkens oder wenn wir mit unserer Familie beim Abendessen sind. So werde gewährleistet, dass niemand vergessen wird.

Der Handlungsleitfaden und das Sujet der Initiative können hier heruntergeladen werden.

Der Diözesane Bildungsweg ist ein modulares Bildungsangebot, das die Ehrenamtlichen in den Pfarreien stärkt und ihnen die passenden Werkzeuge für ihren jeweiligen Dienst zur Hand gibt. Er gibt den Ehrenamtlichen und allen Interessierten die Möglichkeit, in ihrem Engagement zu wachsen und in den eigenen Kompetenzen gestärkt zu werden. Er ist das Herzstück des heurigen Jahresthemas, reicht aber zugleich weit über dieses hinaus. Innerhalb der vielschichtigen Veränderungen, die wir als Ortskirche erleben und gestalten, spielt Bildung eine zentrale Rolle. Mit den Diözesanen Bildungsweg wird die Umsetzung eines modularen Systems begonnen, in das Schritt für Schritt alle Aus- und Weiterbildungen für das Ehrenamt in der Pfarrei integriert werden. Durch aufeinander aufbauende und untereinander abgestimmte Angebote wird es auch möglich, den eigenen Bildungsweg individuell zu gestalten und den eigenen Bedürfnissen und Möglichkeiten anzupassen.

Mehr Informationen finden Sie hier

 

Hier finden Sie außerdem Informationen zu den Brixner Theologischen Kursen.

Nächstenliebe im Gesamt der Pastoral

Kirche ist ein lebendiger Bau, der in gemeinsamer Verantwortung getragen werden soll. Jeder handelt darin nach speziellen Charismen und Begabungen. Ziel der Pfarrcaritas ist eine Pfarrgemeinde, die die Beziehungen zu den Menschen pflegt und im Namen der Frohbotschaft (Gott ist die Liebe) handelt. Denn jeder Sinn des Lebens mündet in die Nächstenliebe.

Jeden Sonntag lädt Jesus uns ein, unser Leben im Dienst am Nächsten zu leben: gemeinsam Brot zu brechen und Füße zu waschen wie Brüder und Schwestern. Der Dienst am Nächsten ist mit Liturgie, Verkündigung und Aufbau von christlichen Gemeinschaften konstitutiver Bestandteil unserer Kirche, wobei alles andere ohne die Liebe „nichts ist“: „Nur die Liebe hört niemals auf“ (1Kor 1).

Die Caritas sorgt dafür, dass das Liebesgebot Christi in der Haltung des einzelnen Christen und in der Pfarr- und Diözesangemeinschaft lebendig bleibt: „Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.“ (Joh 13,34) Dies gilt vor allem für die Armen und Leidenden. Die Pfarrcaritas ist somit Begleiterin und keine Stellvertreterin: Nächstenliebe und soziale Verantwortung können nie delegiert werden. 

Synode

Unter dem Motto: „Auf dein Wort hin: mit Freude und Hoffnung“,  eröffnete Bischof Ivo Muser am 30. November 2013 die Diözesansynode, die unsere Diözese zwei Jahre lang in einen partizipativen Prozess eingebunden hat. 258 Synodale - Priester, Laien, Ordensleute, Männer und Frauen - und mehr als 4.000 Gläubigen aus der Bevölkerung haben Themen gefunden, gesammelt, bearbeitet, vertieft und in einem zweiten Moment Visionen, Ziele und Maßnahmen erarbeitet, wohin unsere Diözese in den nächsten 20 Jahren steuern wird. Die Diözesansynode hat eine große Umstrukturierung und Neuorganisation unserer Ortskirche ins rollen gebracht, die zum heutigen Zeitpunkt auf allen Ebenen von der Kurie bis hinaus in die Pfarreien vor Ort zu spüren ist. 

Viele der Maßnahmen und Visionen stellen das Thema der Nächstenliebe und somit der Caritas in den Mittelpunkt. Die Caritas von Bozen-Brixen ist somit bei der Umsetzung auf allen Ebenen beteiligt.

 

 

Josef Mayr-Nusser (1910-1945) wurde am 18. März 2017 im Dom von Bozen selig gesprochen. Schon in seiner Jugend hat Josef Mayr durch seinen tiefen Glauben beeindruckt. Er trat der Bozner Vinzenzkonferenz bei, denn darin sah er eine Gelegenheit, sein Christsein im Alltag zu leben. Zudem stand er den Jungmännern vor und war auch später als Ehemann und Familienvater vielen darin ein Vorbild, wie er sein Leben ganz auf Christus ausrichtete. Mehr Informationen hier. Und hier finden Sie die Angebote vom Katholischen Bildungswerk zu Josef Mayr-Nusser.

Josef Mayr-Nusser und ein christlicher Lebensstil.

Neu der Josef Mayr Nusser Themenweg - hier.

 

 

 

Sie finden uns in:

Bozen, Sparkassenstraße 1, Tel. 0471 304 330, Fax 0471 304 394

Meran, Galileo-Galilei-Straße 84, Tel. 0473 495 632, Fax 0473 276 948

Brixen, Bahnhofstraße 27/a, Tel. 0472 205 965, Fax 0472 205 928

Bruneck, Paul-von-Sternbach-Straße 6, Tel. 0474 414 064, Fax 0474 413 979

gemeinschaft.comunita(at)caritas.bz.it


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