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Kranken- und Trauerpastoral vor Ort

Die Kranken- und Trauerpastoral ist in der Pfarrei verankert. Sie zählt zum Verantwortungsbereich des Verantwortlichen für Caritas im Pastoralteam. Sie wird entweder von einer Einzelperson oder von einer Gruppe betreut. Sie kann als Aufgabenbereich innerhalb der Pfarrcaritas betreut werden oder aber, in enger Abstimmung mit der Pfarrcaritas, durch den Aufbau einer eigenen Gruppe. Die diözesane Arbeitsgruppe Kranken- und Trauerpastoral begleitet Pfarreien gerne wenn sie sich in Ihrer Pfarrei oder Seelsorgeeinheit zu diesem Thema engagieren möchten. 

Die Caritas hat ein kleines Starterkit mit konkreten Inputs zum Starten und Organisieren des Dienstes erarbeitet, das sie hier finden können. 

Weitere Information finden Sie auf der Homepage der Diözese oder auch auf dem Flyer.

Online Treffen

Das Seelsorgeamt und die diözesane Caritas bieten eine Reihe von Online-Treffen für jene an, die Kranke und Trauernde begleiten. Die Treffen werden mit einem kurzen thematischen Schwerpunkt eingeleitet und bieten dann viel Raum für den Erfahrungsaustausch. Eingeladen sind Einzelpersonen und Gruppen, Priester, Diakone und Laien, die in der Pfarrei oder der Seelsorgeeinheit bereits eine Aktivität der Kranken- oder Trauerpastoral entwickeln oder zu entwickeln beabsichtigen. Die Treffen finden von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr statt.

Hier geht es zum Programm. 

 

Lange Nacht der Kirchen

Am Freitag, 29. Mai 2026 findet die nächste Lange Nacht der Kirchen statt. Alle Pfarreien sind eingeladen, mitzumachen, ihre Kirchen zu öffnen für ganz unterschiedliche und vielfältige Programme. Die Lange Nacht der Kirchen 2026 widmet sich daher dem Jahresschwerpunkt „Mut“.

In einer Zeit, die von schnellem Wandel, Unsicherheit und komplexen globalen Herausforderungen geprägt ist, braucht es Mut, um nicht in Angst oder Stillstand zu verfallen.

Die Pfarreien sind wieder eingeladen, diese Nacht mitzugestalten und sich an der Botschaft der Hoffnung zu beteiligen – sei es durch besondere Impulse, Musik, Gebete oder Aktionen, die Menschen berühren und begeistern. Die Lange Nacht der Kirchen bietet einen Raum der Begegnung, der Ermutigung und des Austauschs, um gemeinsam auf das zu schauen, was hoffnungsvoll vor uns liegt.

Weitere Informationen und Inspirationen zur Langen Nacht der Kirchen im Jahr 2026 finden Sie hier auf der Seite der Diözese Bozen-Brixen.

Materialien und Informationen, Konkrete Vorschläge und Ideen im karitativen Bereich, wie z.B. ein Kleidertauschmarkt, ein Suppensonntag to go oder ein Speed Dating für die nächste Ausgabe finden Sie hier.

 

Die Plattform in Gedenken an Josef Mayr-Nusser

Die Plattform "Gedenktag Josef Mayr-Nusser" ist ein freier, informeller Zusammenschluss von Organisationen, die sich zum Ziel setzt, jährlich den Gedenktag des Seligen Josef Mayr-Nusser zu begehen. Damit soll die Erinnerung an den Bozner Seligen und seine Verehrung in der Diözese gefördert werden und sein Vorbild für ein mutiges, christliches und solidarisches Leben aufgezeigt werden. Dabei stehen seine politisch/zivile Bedeutung und seine kirchlich/religiöse Bedeutung gleichermaßen im Vordergrund. Der Bozner Dom mit der Grablege des Seligen ist dabei ein Fixpunkt.

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Hier finden Sie Informationen zu den letzten Aktionen

Am 3. Oktober wurde um 9 Uhr im Bozner Dom ein Gedenkgottesdienst gefeiert. Der Siemens-Chor aus Erlangen - Bozens Partnerstadt und Sterbeort Mayr-Nussers - hatdie Feier musikalisch mitgestaltet. Schon um 7.30 Uhr fand in der Waldkirche beim Haus der Familie in Lichtenstern am Ritten eine Besinnung mit anschließendem Frühstück statt. Am Nachmittag lud ein Flashmob um 17 Uhr auf dem Waltherplatz dazu ein, das öffentliche Erinnern sichtbar zu machen und die Botschaft Mayr-Nussers in die Gegenwart zu übersetzen.

Gedenkwallfahrt nach Erlangen

Im Zuge des 80. Todestages von Josef Mayr-Nusser hat das diözesane Pilgerbüro eine Gedenkwallfahrt nach Erlangen organisiert, vom 1. zum 4. Oktober 2025. Die Pilgerreise führt auch in die Städte Bamberg, Nürnberg und Freising.

Alle Informationen findet Ihr unter folgendem Link: hier

Wettbewerb

Ich bin anders, du bist anders. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Für alle.

Im Pastoralzentrum Bozen wurden am 22. März 2025 die Gewinnerinnen und Gewinner des Kreativwettbewerbs zum 80. Todestag von Josef Mayr-Nusser ausgezeichnet. Jakob Stoffner (Grundschule Klausen) erhielt den Preis in der Kategorie Kinder, Hannah Fill wurde in der Kategorie Jugendliche für ihren Essay prämiert, und Helga Maria Gorfer überzeugte in der Kategorie Erwachsene mit einem Haiku. Anschließend wurde im Bozner Dom eine Ausstellung mit allen eingereichten Werken eröffnet.

Einige Eindrücke und ein Foto von den Gewinnern findet ihr hier.

https://www.bz-bx.net/gedenktag-jmn

Gegen die Einsamkeit

Eines der acht strategischen Bereiche der Caritas für die kommenden Jahre ist das Thema Einsamkeit und Nähe. Denn niemand ist vor Einsamkeit gefeit. Sie kann plötzlich durch äußere Umstände über uns hereinbrechen oder sich schleichend in uns breitmachen. Auch in Südtirol riskieren immer mehr Menschen, sozial unzureichend eingebunden zu sein. In Kombination mit anderen Faktoren (Arbeitslosigkeit, Krankheit wirtschaftlicher Druck, Arbeitsplatzwechsel, etc.) drohen im schlechtesten Fall eine starke Belastung der persönlichen Kontakte. Das Phänomen Einsamkeit zeigt sich in seinen verschiedensten Formen. Sie kann u. a. durch übersteigerten Individualismus hervorgerufen werden und sollte kontinuierlich beobachtet werden. Sie kann mit neuen Projekten, durch die Umgestaltung bestehender Aktivitäten, mit der Entwicklung einer Sorgekultur angegangen werden.

Vorschläge für Aktionen

Interkulturelle Treffen für Frauen

Integration kann gelingen, wenn wir uns interkulturell öffnen und uns um eine Willkommenskultur bemühen. Durch Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturen lernen wir die eigenen Grenzen zu überwinden und zu öffnen und andere Lebensweisen kennenzulernen bzw. den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen und Traditionen zu fördern. Jeder kann aktiv am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilhaben. In gewissen Kulturkreisen ist es für Frauen leichter, an Aktivitäten teilzunehmen, wo sie ungestört unter Frauen sind. Somit ist es wichtig, Orte und Möglichkeiten zu schaffen, damit sich zugewanderte und einheimische Frauen treffen können, z.B. zum interkulturellen Kochen, für gemeinsame kleine Ausflüge oder ähnlichen Unternehmungen.

Vorschläge für Aktionen

Junge Menschen in der Pfarrei einbeziehen

Um seiner Aufgaben gerecht zu werden, braucht die Pfarrei den Beitrag aller, also auch der Jugend. Zugleich haben junge Menschen hier eine Chance, im Leben und im Glauben zu wachsen, sich sozial und religiös zu engagieren, mit Gleichgesinnten Ideen zu verwirklichen und einen Beitrag für eine lebendige Glaubensgemeinschaft in der eigenen Pfarrei zu leisten.

Wie kann es gelingen, dieses Ideal zu verwirklichen, einen Weg in diese Richtung zu gehen?

Vorschläge

Lesementoren

Manchmal fehlt Kindern die Freude am Lesen, auch weil sie keinen besonderen Bezug zu Büchern entwickelt haben. Beim Projekt Lesementoren geht es darum, einerseits die Sprach- und Lesekompetenzen von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund im Grundschulalter zu fördern, vor allem aber Freude am Lesen und an den Büchern (wieder) neu zu entdecken. Durch gemeinsames Lesen/Vorlesen und in Gesprächen werden die Schüler durch freiwillige Helfer auf spielerische Weise an Texte herangeführt und so zum Zuhören und Lesen angespornt.

Vorschläge

Diözesaner Bildungsweg

Der Diözesane Bildungsweg ist ein modulares Bildungsangebot, das die Ehrenamtlichen in den Pfarreien stärkt und ihnen die passenden Werkzeuge für ihren jeweiligen Dienst zur Hand gibt. Er gibt den Ehrenamtlichen und allen Interessierten die Möglichkeit, in ihrem Engagement zu wachsen und in den eigenen Kompetenzen gestärkt zu werden. Er ist das Herzstück des heurigen Jahresthemas, reicht aber zugleich weit über dieses hinaus. Innerhalb der vielschichtigen Veränderungen, die wir als Ortskirche erleben und gestalten, spielt Bildung eine zentrale Rolle. Mit den Diözesanen Bildungsweg wird die Umsetzung eines modularen Systems begonnen, in das Schritt für Schritt alle Aus- und Weiterbildungen für das Ehrenamt in der Pfarrei integriert werden. Durch aufeinander aufbauende und untereinander abgestimmte Angebote wird es auch möglich, den eigenen Bildungsweg individuell zu gestalten und den eigenen Bedürfnissen und Möglichkeiten anzupassen.

Mehr Informationen finden Sie hier

 

Passend zum Jahresthema

Holt eine Seelsorgeeinheit oder eine Pfarrei das Modul 04. Glauben vertiefen und weitertragen zu sich, übernimmt das Seelsorgeamt die Referentenkosten.

 

Sie finden uns in:

Bozen, Sparkassenstraße 1, Tel. 0471 304 330, Fax 0471 304 394

Meran, Galileo-Galilei-Straße 84, Tel. 0473 495 632, Fax 0473 276 948

Brixen, Bahnhofstraße 27/a, Tel. 0472 205 965, Fax 0472 205 928

Bruneck, Paul-von-Sternbach-Straße 6, Tel. 0474 414 064, Fax 0474 413 979

gemeinschaft.comunita(at)caritas.bz.it


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