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Aktion Verzicht: Was ist unverzichtbar?

Denkanstöße der youngCaritas „for values“

„youngCaritas for values“: Die youngCaritas wird während der „Aktion Verzicht“ auf Facebook und Instagram, aber auch via E-Mail auch heuer wieder bildliche Kurzbotschaften verschicken, welche die Menschen wachrütteln und zum Nachdenken bringen sollen.

„In der Fastenzeit wollen wir uns in diesem Jahr vor allem darauf besinnen, was unverzichtbar ist, welche Werte uns als Gemeinschaft wachsen lassen und wie wir mit Achtsamkeit und Dasein auch den physischen Abstand überwinden können um Brücken zueinander zu schlagen. Als Caritas wollen wir Brückenbauer sein, für alle aber besonders für diejenigen, die unsere Unterstützung brauchen“ unterstreicht Caritas-Direktor Paolo Valente den Sinn dieser Initiative.

Wer die Kurzbotschaften der youngCaritas über E-Mail erhalten möchte, kann sich gerne unter der E-Mail-Adresse forvalues@youngcaritas.bz.it mit dem Betreff „forvalues“ dafür anmelden. Die Botschaften werden montags, mittwochs und freitags verschickt.

 

Luisa und Ariane, die derzeit den europäischen Freiwilligendienst und Zivildienst bei der youngCaritas leisten, haben sich mit gelber Mütze und Fotoapparat bewappnet auf die Suche nach passenden Bildmotiven und Sprüchen für “youngCaritas for values” gemacht.

#niemandistallein: Auf Alleinstehende achten

Mit einem Handlungsleitfaden wollen das diözesane Amt für Ehe und Familie, die Caritas und das Familienressort des Landes die Achtsamkeit für alleinstehende Menschen in der Nachbarschaft fördern. Diese Nachbarschafts-Fürsorge in Zeiten der Corona-Krise soll gewährleisten, dass niemand vergessen wird und in Notsituationen kommt, ohne dass es jemand bemerkt.

Diese Wochen sind für uns alle eine Herausforderung. Noch mehr betrifft das Menschen, die alleine leben, vor allem, wenn sie schon in fortgeschrittenem Alter oder krank und ohne Familie sind. Damit diese Menschen rechtzeitig Hilfe finden und nicht in lebensbedrohliche Notsituationen kommen, haben sich das Amt für Ehe und Familie der Diözese, die Diözesan-Caritas sowie das Familienressort des Landes zu einer gemeinsamen Initiative zusammengeschlossen: Unter dem Schlagwort #niemandistallein haben die drei Institutionen einen Handlungsleitfaden erstellt, der die Achtsamkeit für alleinstehende Menschen in der Nachbarschaft fördern soll.

Mit dem Handlungsleitfaden soll verhindert werden, dass Menschen in ihren Wohnungen Hilfe brauchen oder sogar sterben, ohne dass jemand es mitbekommt. Außerdem soll der Leitfaden rechtzeitig Hilfemöglichkeiten aufzeigen und/oder aktivieren. Geht es nach den Initiatoren, soll die Nachbarschafts-Fürsorge in der Zeit der Corona-Krise zu einem täglichen Ritual werden, z. B. während des Kaffee-Trinkens oder wenn wir mit unserer Familie beim Abendessen sind. So werde gewährleistet, dass niemand vergessen wird.

Der Handlungsleitfaden und das Sujet der Initiative können hier heruntergeladen werden.

Wer sich für Freiwilligenarbeit interessiert und gerne mehr darüber erfahren möchte, wie er sich ehrenamtlich bei Südtiroler Vereinen und Organisationen einbringen kann, bei der Südtiroler Freiwilligenmesse, im Rahmen der Herbstmesse Bozen, Gelegenheit dazu. Leider wurde 2020 die Herbstmesse und somit auch die Freiwilligenmesse aus Sicherheitsgründen und wegen der steigenden Infektionsgefahr von Covid-19, abgesagt.

Die sechste Freiwilligenmesse soll, genauso wie die vergangenen Freiwilligenmessen, ein sichtbares Zeichen dafür sein, wie wichtig freiwilliges Engagement in unserer Gesellschaft ist. Bei der Freiwilligenmesse nehmen Organisationen und Einrichtungen ohne Gewinnabsicht teil. Sie alle haben ihren Sitz in Südtirol und suchen Freiwillige, die sich im sozialen und solidarischen Bereich einsetzen.

Organisiert wird die Messe von der Landesabteilung Soziales gemeinsam mit der Caritas der Diözese Bozen-Brixen, dem Dachverband für Soziales und Gesundheit, der Gemeinde Bozen, dem Landesrettungsverein Weißes Kreuz und dem Beitrag des Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt Südtirol; mit der Unterstützung der Messe Bozen.

Weitere Informationen zur Freiwilligenmesse sind auf der Homepage (www.freiwilligenmesse.bz.it) zu finden. Heuer mit einem reichen Rahmenprogramm! Schaut vorbei!

 

 

Projekt Lesementoren

Viele Migrantenkinder tun sich anfangs schwer, in der Schule mitzukommen, weil sie in der deutschen Sprache noch nicht bewandert sind. Um diesen Kindern die schulische Integration zu erleichtern, gibt es in Brixen, Bruneck, Meran und im Vinschgau das Projekt LesementorInnen. Die freiwilligen Lesementoren unterstützen jeweils ein Kind aus einer Migrantenfamilie und vermitteln ihm die Freude an der Sprache und die Lust am Lesen. Auf spielerische Weise führen sie das Kind an die Texte heran und spornen es zum Zuhören und zum Selber-Lesen an. Die Freiwilligen brauchen keine speziellen pädagogischen Kenntnisse. Sie übernehmen die Rolle des netten Nachbarn, treten mit dem Kind in Beziehung und vermitteln so auf positive, ungezwungene Weise über gemeinsames Lesen und Vorlesen die deutsche Sprache. Wie oft die Treffen mit dem Kind stattfinden, wird individuell mit der Familie des Kindes vereinbart. Nähere Informationen bekommen Sie unter 0473 495 632. 

Hier finden Sie Informationsmaterial zum Projekt in Meran, Vinschgau, Brixen

Sie finden uns in:

Bozen, Sparkassenstraße 1, Tel. 0471 304 330, Fax 0471 304 394

Meran, Galileo-Galilei-Straße 84, Tel. 0473 495 632, Fax 0473 276 948

Brixen, Bahnhofstraße 27/a, Tel. 0472 205 965, Fax 0472 205 928

Bruneck, Paul-von-Sternbach-Straße 6, Tel. 0474 414 064, Fax 0474 413 979

gemeinschaft.comunita(at)caritas.bz.it

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