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5 Promille für die Caritas

 

Ihre Steuern für Menschen in Not

Eine warme Mahlzeit, ein schützendes Dach über dem Kopf, genug zum Essen – für die meisten Menschen in Südtirol ist das selbstverständlich, doch nicht für alle: Da ist der Mann ohne Beine, der vor dem Supermarkt auf dem kalten Asphalt sitzt, die junge Frau mit einem Baby auf dem Arm am Bahnhof. Das klassische Bild von Armut: Keine Wohnung, keine Arbeit, kein Geld, zerrissene Kleidung, Bettler auf der Straße.

Doch oft spielt sich Not in Südtirol auch hinter der Wohnungstür ab. Wie bei Simone. Als sie sich an die Caritas wandte, war es Winter. Draußen war es kalt und in Simones Wohnung auch. Die Mutter von vier Kindern wusste damals nicht mehr weiter. Ihr Mann hatte die Familie verlassen, Simone war mit den Kindern völlig allein. Geld zum Heizen hatte Simone nicht. Sie schaffte es kaum, die Miete und die nötigsten Lebensmittel zu bezahlen. Dringend notwendige Anschaffungen wie die Zahnspange für den Kleinsten mussten warten. Als es Winter wurde, konnte Simone nicht mehr. Der Anblick ihrer Kinder, die eingehüllt in alte Jacken und Fingerhandschuhe Hausaufgaben machten, lies sie fast verzweifeln. 

Wie Simone geht es vielen Menschen in Südtirol. Sie schämen sich, glauben versagt zu haben. Sie sind verzweifelt, weil es scheinbar keinen Ausweg gibt. Viele Menschen schaffen es nicht, mit dem Wenigen, das sie haben, bis ans Monatsende zu kommen. Schnell kommen zu den finanziellen Sorgen auch psychische hinzu. Wer arm ist, zieht sich immer mehr zurück, nimmt kaum noch am „normalen“ Leben teil. Das beeinflusst auch das Leben von Kindern ganz stark. Denn wenn es den Eltern schlecht geht, leiden auch sie darunter.


Die Caritas hilft überall dort, wo Not herrscht und wo es Hilfe braucht.
Sie steht Menschen mit Rat und Tat zur Seite, bietet finanzielle Unterstützung, aber auch Begleitung und Beratung. Wir bemühen uns, neue Perspektiven aufzuzeigen, Auswege zu finden und Zuversicht zu vermitteln. Unser Ziel ist es, den Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und damit ihre Zukunft zu sichern.

 

Bitte helfen Sie uns, Menschen beizustehen!

Sie als SteuerzahlerIn können den Einsatz für Bedürftige unterstützen. Genau darum geht es bei der Unterschrift auf Ihrer Steuererklärung. Es geht um fünf Anteile von Tausend. Ein Betrag, den Sie sowieso zahlen, kann in vielen Fällen neue Zuversicht wecken und Armut bekämpfen. Setzen Sie Ihr Zeichen!

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen am Hauptsitz der Caritas in Bozen, Sparkassenstraße 1 unter Tel.0471 304 303 oder info(at)caritas.bz.it zur Verfügung.

8 Promille für die Katholische Kirche

Weitere 8 Promille der Einkommenssteuerkönnen für die Katholische Kirche zweckbestimmt werden. Sie sind ein wichtiger Beitrag, um für den Unterhalt der Priester, für pastorale Dienste, die Instandhaltung der Kirchen und viele weitere kirchliche wie soziale Zwecke aufzukommen.

 

So weisen Sie die 5 und 8 Promille zu

Wer eine Steuererklärung abgibt, verwendet die entsprechende Seite für die Zuweisung der 8, 5 und 2 Promille. Wer keine Steuererklärung abgibt, kann die Vorlage für die Wahl der Zweckbestimmung von 8, 5 und 2 Promille der IRPEF verwenden, welche am neuen Mod. CU anhängt. Wer kein Modell CU erhalten hat (z.B. Rentner), kann das leere Formular zur Zweckbestimmung der 8, 5, und 2 Promille der IRPEF verwenden. Es liegt in den Pfarreien auf und ist auf der Homepage der Diözese (www.bz-bx.net) abrufbar.

  1. Tragen sie im Formularfeld „Zweckbestimmung von 5 Promille“ im ersten linken Feld mit der Überschrift Unterstützung des Ehrenamtes die Steuernummer der Caritas 80003290212 und unterschreiben Sie in der Zeile darüber.
  2. Unterschreiben sie im Formularfeld „Zweckbestimmung von 8 Promille“ im Feld mit der Überschrift „Katholische Kirche“ (Katholische Kirche) unterschreiben.
  3. Unterschreiben Sie am Ende der Seite noch einmal.
  4. Geben Sie die Seite(n) mit der Zweckbestimmung in ein weißes Kuvert, schreiben Sie „Zweckbestimmung der 8, 5 und 2 Promille IRPEF“ sowie Ihren Namen und Ihre Steuernummer darauf und geben es kostenlos innerhalb 30. September bei einem CAAF oder bei der Post kostenlos ab. Sie können dafür auch vorgedruckte Kuverts verwenden, welche in Ihrer Pfarrei oder bei der Caritas aufliegen.

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