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„LaufWunder 2024“: 496 Kinder machen den Auftakt in Eppan

Sie laufen so viele Runden wie möglich, aber nicht um zu gewinnen, sondern um zu helfen: Seit 15 Jahren findet das LaufWunder der youngCaritas in den Schulen des Landes statt. Auch heuer gehen wieder Hunderte junge Läuferinnen und Läufer an den Start. Den Auftakt heute machten die 496 Mädchen und Buben vom Schulsprengel Eppan, die nächsten Tappen folgen. Gelaufen wird für ein Caritas-Hilfsprojekt in Äthiopien und Mosambik.

 „Beim Projekt Laufwunder geht es uns in erster Linie um die Sensibilisierung. Die Teilnehmenden lernen, dass es sich lohnt, sich für andere einzusetzen, dass es Spaß macht, etwas für andere zu tun – ohne Gegenleistung. Zudem verstehen sie, dass unsere Welt global vernetzt ist und dass wir mit unseren Verhaltensweisen und Handlungen eine große Wirkung weltweit erzielen können, im Guten, indem wir andere unterstützen, aber auch im Schlechten, weil wir mit unserem Konsumverhalten das Klima gefährden und das Auswirkungen weltweit hat“, erklärt Brigitte Hofmann, die Leiterin von youngCaritas.

Diese organisiert den Solidaritätslauf nun schon seit 15 Jahren. Für jede gelaufene Runde spenden persönliche Sponsoren der Kinder eine vorher vereinbarte Summe.  Die Spenden fließen heuer in das Schenken-mit-Sinn-Projekt der Caritas „Klimaschutzpaket“ ein, mit dem die Lebenssituation der Menschen in Äthiopien und Mosambik, welche deutlich mehr als wir unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden, verbessert werden sollen. „Die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen ist ansteckend. Der Einsatz und die Freude, mit der die Kinder laufen und sich einsetzen, regt auch uns Erwachsene zu Solidarität und Hilfsbereitschaft an“, meint Marika Dell’Agnolo, Mitarbeiterin der youngCaritas und Koordinatorin des Laufwunders.

Nach dem Schulsprengel Eppan gehen demnächst Buben und Mädchen in Seis, Mölten, Gufidaun und der Pfarrei Gries an den Start. Zum Gelingen der einzelnen Läufe tragen auch heuer wieder viele Lehrerinnen und Lehrer bei, unterstützt von den Eltern der jungen Läuferinnen und Läufer und anderen Freiwilligen. Caritas-Direktorin Beatrix Mairhofer bedankt sich bei allen Läufern, beim Lehrpersonal, den Eltern und Freiwilligen: „Der gemeinsame Einsatz von so vielen für die gute Sache ist ein starkes Zeichen der Solidarität. Dafür bedanke ich mich von ganzem Herzen“.

Wer mehr Informationen zum Projekt Laufwunder erhalten möchte, kann sich für den Online-Infoabend melden und zwar am 6. Mai um 18 Uhr oder am 15. Mai um 20 Uhr. Anmeldung über info(at)youngcaritas.bz.it.


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