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Ukraine: Die Nothilfe ist voll angelaufen

Die Not der Menschen in der Ukraine verschärft sich von Tag zu Tag. Das Land befindet sich im absoluten Ausnahmezustand. Die humanitäre Hilfe der Caritas ist deshalb voll im Gang. Die Menschen, die von diesem Krieg so hart getroffen wurden, brauchen dringend Unterstützung, vor allem Familien mit Kindern, ältere und beeinträchtigte Menschen und Binnenflüchtlinge sind jetzt auf rasche Nothilfe angewiesen.

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Ukraine: Die Nothilfe ist voll angelaufen

Flucht vor Gewalt und Krieg

Millionen Frauen, Männer und Kinder in der Ukraine sind auf der Flucht vor der Gewalt. Viele versuchen, die Ukraine zu verlassen. Zahlreiche Menschen sind bereits in den Nachbarstaaten Polen, Moldawien und Rumänien eingetroffen. Die dortigen Caritas-Stellen haben Aufnahmezentren eingerichtet, wo lebensnotwendige Güter verteilt werden. Freiwillige Helferinnen und Helfer sind zudem in den Anlaufstellen der staatlichen Institutionen im Einsatz. Auch in der russischen Region Rostov, wo die Caritas seit Jahren Hilfsprojekte begleitet, werden Flüchtlinge aufgenommen.

 

Den Menschen fehlt es an allem

Ältere und kranke Menschen, die eine Flucht körperlich nicht bewältigen können, müssen in den Konfliktregionen ausharren, inmitten der Gewalt, ohne genügend Nahrungsmittel, Trinkwasser und ärztliche Versorgung. Andryi Postnikiv, der Verantwortliche für humanitäre Hilfe der Caritas Ukraine, berichtet von einer dramatischen Situation: „Den Menschen fehlt es an allem. Sie haben alles zurückgelassen und sind völlig auf unsere Hilfe angewiesen“. Die Caritas Ukraine hat 19 Zentren eingerichtet, in denen Binnenflüchtlinge aufgenommen und mit dem Lebensnotwendigsten versorgt werden. Mitarbeiter und Freiwillige verteilen Nothilfepakete mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten sowie Decken, Winterkleidung und Heizmaterial.

 

Die Nothilfe wird weiter ausgebaut

Das internationale Caritas-Netzwerk ist bereits seit Monaten im Krisengebiet aktiv und leistet Nothilfe. Diese wird sukzessive weiter ausgebaut. Angedacht ist auch die Einrichtung von mehreren so genannten „Child friendly Spaces“, wie sie die Caritas schon in verschiedenen anderen Konfliktgebieten, unter anderem in den ukrainischen Grenzgebieten zu Russland führt. Es sind sichere Orte, an welchen die Kinder ein Stück Normalität erleben dürfen, wo sie spielen und lernen können. Die Buben und Mädchen werden dort von Psychologen und Sozialarbeitern betreut, die ihnen helfen, die schlimmen Erfahrungen zu verarbeiten.

 

Hilfe für die Geflüchteten in Südtirol

Für Menschen, die auf ihrer Flucht vor dem verheerenden Krieg nach Südtirol gekommen sind, hat die Caritas das ehemalige Bildungshaus St. Georg in Sarns geöffnet. Die Diözese Bozen-Brixen hat das Gebäude zu diesem Zweck kostenlos zur Verfügung gestellt. Mit seinen großen Gemeinschaftsräumen und Grünflächen im Freien eignet sich das Haus besonders gut für Familien. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas kümmern sich um die Führung des Hauses, bieten Beratung in rechtlichen Angelegenheiten und - mit Hilfe von Freiwilligen - auch Orientierungshilfen an. Wichtig in diesem Zusammenhang sind Sprachkurse, aber auch die Eingliederung der Kinder in Kindergärten und Schulen. Auch die anderen Caritas-Dienste wie die Flüchtlingsberatung, die Sozialberatung, die Essensausgaben, und die MigrantInnenberatungen bieten den Geflüchteten Unterstützung an.

 

Jede Spende hilft

Mit ihrer Spende unterstützen Sie die Menschen, die unter dem Krieg in der Ukraine leiden, und zeigen, dass sie in dieser schlimmen Situation nicht allein gelassen werden.

Bitte geben Sie bei Ihrer Überweisung das Kennwort „Ukraine“ an.

Raiffeisen Landesbank: IBAN: IT42F0349311600000300200018
Südtiroler Sparkasse: IBAN: IT17X0604511601000000110801
Südtiroler Volksbank: IBAN: IT12R0585611601050571000032
Intesa Sanpaolo: IBAN: IT18B0306911619000006000065

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