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Indien: Hoffnung für die Ärmsten

Eine Million Menschen in der indischen Metropole Kalkutta leben auf der Straße ohne Dach über dem Kopf. Wer krank oder beeinträchtigt ist, hat es besonders schwer. Nicht selten liegen Frauen, Männer, auch Kinder, mit ausgemergelten Körpern auf Gehsteigen, Straßen und Müllhalden, inmitten von Schmutz, Würmern und Ratten, ohne Pflege, ohne Zuwendung, völlig allein gelassen. Im „Heim der Hoffnung“ finden einige ein Zuhause.

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Indien: Hoffnung für die Ärmsten

Für ein menschenwürdiges Leben

Sunny Singh strahlt über das ganze Gesicht. Er freut sich immer, wenn die Menschen mit ihm reden. Sunny ist körperlich und geistig beeinträchtigt. Lange hat der heute 38jährige auf den Straßen der indischen 20-Millionen-Metropole Kalkutta gelebt. Bis die zufällige Begegnung mit Joseph sein Leben völlig verändert hat. Joseph, der früher als Missionar tätig war, führt das „ Ashabari – Calcutta Home of Hope“, ein Heim für die Ärmsten der Armen. 27 Kilometer von Kalkutta entfernt erfahren die meist geistig beeinträchtigten und schwerkranken Menschen hier Zuwendung. Sie bekommen dort ein Dach über dem Kopf, eine saubere Umgebung, Pflege und medizinische Versorgung.

 

Einsatz in Kalkutta

Das Elend der kranken und beeinträchtigten Menschen in Kalkutta hat auch in Südtirol viel Solidarität geweckt. Margarethe und ihr Vater Karl Neulichedl aus Südtirol leisten dort als Mitglieder der Südtiroler Ärzte für die Welt seit Jahren regelmäßig freiwillige Arbeitseinsätze. Sie berichten von Schwerkranken, Behinderten und Sterbenden, Menschenbündel, die auf den Straßen, in den Bahnhöfen, auf Müllhalden und Gehsteigen liegen und deren ausgemergelte Körper oft von Ratten zerfressen werden und von Würmern übersät sind. Joseph und sein Heim der Hoffnung haben sie durch Zufall kennengelernt. „Nur wenige der vielen Notleidenden in der Stadt haben das Glück, hier unterzukommen. Denn der Platz und das Geld sind knapp, auch wenn Joseph alles tut, um zu helfen“, berichtet Margarethe.

 

Ein Zuhause, das neue Hoffnung gibt

Das Leben im Heim der Hoffnung ist alles andere als luxuriös, doch die Bewohner bekommen dort alles, was sie brauchen und erfahren auch Gemeinschaft und Wertschätzung. Im Männerhaus ist Platz für 85 Männer, im Frauenhaus sind 35 Bewohnerinnen untergebracht. Die Heimbewohner sind zwischen 20 und 95 Jahre alt, aber auch etliche Kinder haben in der Einrichtung ein Zuhause gefunden. Einmal in der Woche gibt es Fleisch, Fisch oder ein Ei, ansonsten bestehen die Mahlzeiten aus Reis und Gemüse, das zum Teil selbst angebaut wird. Obst kommt selten auf den Tisch, wenn, dann sind es Bananen, die in der eigenen kleinen Plantage geerntet werden. Joseph hält auch 24 Kühe. Nur dadurch kann er gewährleisten, dass „seine“ Heimbewohner zweimal täglich Milch oder Joghurt erhalten. 15 Bewohner legen im Stall selbst Hand an. Sie sind eine große Hilfe, die Stallarbeit ist gleichzeitig auch eine Beschäftigungstherapie. Bewohner, die gesund gepflegt wurden und noch Angehörige haben, kehren, sofern sie es wünschen, in ihre Familie zurück. Alle anderen finden im Heim ein Zuhause für immer. Die „Klinik im Freien“ für Bedürftige aus der Umgebung, die Joseph mit drei Ärzten jeden Samstag im Innenhof des Heims organisiert hat, musste leider aus Geldmangel eingestellt werden.

 

Unterstützung aus Südtirol

Seit drei Jahren unterstützt der Verein „Südtiroler Ärzte für die Welt“ das „Heim der Hoffnung“. Er beteiligt sich an den anfallenden Spesen für Lebensmittel, Mitarbeiter und Medikamente. Die einzige Einnahmequelle des Heimes, der Verkauf von im hauseigenen Teich gezüchteten Fischen, reicht dafür nicht aus.

Mit ihrer Adventkalenderaktion beteiligen sich heuer auch die Zeitschrift "Katholisches Sonntagsblatt", die Caritas und Missio an der Hilfe zur Weiterführung des Heimes „Ashabari – Calcutta Home of Hope“. Die Spendenverwaltung übernimmt die Caritas. Die Spenden sind steuerlich absetzbar.

Bitte geben Sie bei Ihrer Überweisung das Kennwort „Indien“ an.


Raiffeisen Landesbank: IBAN: IT42F0349311600000300200018
Südtiroler Sparkasse: IBAN: IT17X0604511601000000110801
Südtiroler Volksbank: IBAN: IT12R0585611601050571000032
Intesa Sanpaolo: IBAN: IT18B0306911619000006000065

Weitere Informationen erteilen Ihnen die MitarbeiterInnen des Dienstes für globale Verantwortung in Bozen: Sparkassenstraße 1, Tel. 0471 304 352, international(at)caritas.bz.it.

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