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Brasilien: Eine Tagesstätte mit Zukunft

In der Kindertagesstätte „Sao Joao Bosco“ bekommen Buben und Mädchen unter sieben Jahren Schutz und Geborgenheit. Die Franziskanerschwestern kümmern sich dort um die Buben und Mädchen, deren Eltern tagsüber nicht für sie sorgen können, weil sie arbeiten müssen. Die Tagesstätte steht an sechs Tagen pro Woche von 7 bis 17 Uhr für die Kinder offen. Die Buben und Mädchen, die aus armen Tagelöhnerfamilien stammen, erhalten dort ausgewogene Mahlzeiten und werden gesundheitlich versorgt. Sie dürfen spielen, singen, tanzen, basteln, handarbeiten und einfach Kinder sein.

monatlich

28 € ausgewählt

halbjährlich

168 € ausgewählt

jährlich

336 € ausgewählt

anderer Betrag

Brasilien: Eine Tagesstätte mit Zukunft

Ein Stück Geborgenheit im harten Alltag

Die Kindertagesstätte, das Herzstück des Kinderpatenschaftsprojektes "Olà", liegt in im Städtchen Taquaritinga, im Südosten Brasiliens in der Provinz von São Paulo. Sie wird von den Franziskanerschwestern „Irmas Franciscanas da Peniténcia“ (IFP) geführt. Die Schwestern kümmern sich dort um die Buben und Mädchen, deren Eltern tagsüber nicht für sie sorgen können, weil sie als Tagelöhner gegen einen geringen Lohn auf den Plantagen schuften müssen, damit sie zumindest etwas zum Essen haben. Sie können sich keinen Ausfall leisten, weil das Geld so schon kaum zum Leben reicht.

Der Kinderhort bedeutet für die Eltern und die älteren Geschwister eine große Entlastung. Sie können zur Arbeit oder in die Schule gehen und wissen die Kleinen gut aufgehoben. Die Buben und Mädchen haben AnsprechpartnerInnen, werden auf mögliche Gefahren vorbereitet und bekommen das nötige Rüstzeug, um später zur Schule gehen zu können. Das Selbstwertgefühl, das im brasilianischen Alltag durch Gewalt und Brutalität so oft und so gründlich zunichte gemacht wird, kann in diesen Kindern Wurzeln schlagen und gibt ihnen den Mut, der nötig ist, aus dem Elend und der Armut auszubrechen.

Ein Leben als Tagelöhner

Die 56.000 EinwohnerInnen von Taquaritinga stammen großteils von EinwandererInnen aus Italien, Spanien, Portugal, Afrika und Japan ab. Die meisten Männer und Frauen leben von der Arbeit als Tagelöhner auf den umliegenden Zuckerrohrplantagen, Gemüseäckern, Orangen- und Zitronenfeldern. Der Lohn ist trotz anstrengender Arbeit gering: im Durchschnitt hat eine vier- bis fünfköpfige Familie im Monat 100 bis 250 Euro zur Verfügung. Das reicht kaum aus, um satt zu werden.

Die Sozial- und Infrastrukturen in Taquaritinga sind spärlich, die wenigen Schulen und Krankenhäuser ständig überfüllt. Aufgrund der Arbeit auf den staubigen Zuckerrohrplantagen erkranken viele Menschen an Bronchitis und Lungenentzündung. Typhus und bakterielle Infektionen treten häufig auf. Medikamente sind nur schwer zu bekommen, die ärztliche Versorgung ist schlecht. Viele PatientInnen in den Erste-Hilfe-Stationen sterben, ohne zur Visite vorgedrungen zu sein. Die Analphabetenrate liegt offiziell bei 12%. Aber mindestens doppelt so viele Menschen können gerade mal ihren Namen schreiben.

Die Kinder von Taquaritinga bekommen die Not von Klein auf zu spüren. Viele sind tagsüber - auch im Krankheitsfall - auf sich allein gestellt, weil ihre Eltern auf den Feldern arbeiten müssen.

Das Projekt Olà

Die von den „Franziskanerschwestern von der Buße“ geführte Tagesstätte steht an sechs Tagen in der Woche von 7 Uhr bis 17 Uhr offen. Die meisten Kinder haben nur noch die Mutter oder leben bei den Großeltern. Im Zentrum erhalten sie ausgewogene Mahlzeiten und werden gesundheitlich versorgt. Sie spielen, singen, tanzen, basteln und handarbeiten - dürfen einfach Kind sein. Die größeren von ihnen lernen lesen und schreiben, damit sie später zur Schule gehen können und nicht als Tagelöhner enden. Der Kinderhort bedeutet für die Eltern und die älteren Geschwister eine große Entlastung.

Mit knapp einem Euro am Tag geben Sie Kindern eine Chance

Knapp ein Euro pro Tag reicht aus, um alle Kosten für ein Kind im Projekt Olà abzudecken. Dazu gehören Unterkunft, Verpflegung, Schulmaterial, Instandhaltungskosten, Heizung und Reinigung der Strukturen, sowie das Gehalt der insgesamt sieben LehrerInnen, ErzieherInnen und der Köchin.

Spendenkennwort: Kinderpatenschaft Brasilien

Spendenkonten:
Raiffeisen Landesbank IBAN: IT42F0349311600000300200018
Südtiroler Sparkasse IBAN: IT17X0604511601000000110801
Südtiroler Volksbank IBAN: IT12R0585611601050571000032
Intesa Sanpaolo IBAN: IT18B0306911619000006000065

Wer Pate/Patin für ein Kinderpatenschaftsprojekt der Caritas werden möchte, kann die Höhe und die Dauer seiner Spende frei wählen. Die PatInnen legen selbst fest, wie die Zahlung erfolgen soll: einmalige Beträge sind ebenso möglich wie regelmäßige Überweisungen. Die PatInnen sind nicht vertraglich zu einer Zahlung verpflichtet. Sie können die Unterstützung jederzeit und ohne Angabe von Gründen unter- oder abbrechen.

Weitere Informationen: Büro für Auslandsarbeit Caritas Diözese Bozen-Brixen, I-39100 Bozen, Sparkassenstrasse 1 Tel. +39 0471 304 351 Fax +39 0471 304 395, E-Mail: international(at)caritas.bz.it  

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