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Auszugsmanagement

Eine Unterkunft, um auf eigenen Beinen zu stehen

Adresse 39100 Bozen, Sparkassenstraße 1
Tel. +39 349 58 13 270
Fax +39 0471 304 395
E-Mail: gertrud.rungaldier(at)caritas.bz.it
Ansprechperson: Gertrud Rungaldier

Auf der Suche nach einem Platz zum Leben

Sie sind aus Angst vor Gewalt, Elend und Verfolgung aus ihrer Heimat geflohen. Alles, was die Asylsuchenden bei uns suchen, ist ein sicherer Platz zum Leben. Einen solchen zu finden, ist für sie aber nicht so einfach. Wir begleiten diese Menschen in unseren Aufnahmestrukturen und machen sie mit den Gegebenheiten dieser für sie neuen Welt vertraut. Dies geschieht in erster Linie über Sprach- und berufsbildende Kurse. Viele unserer Betreuten absolvieren auch Praktika in Unternehmen, einige finden in dieser Zeit sogar einen Arbeitsplatz. Doch sobald sie die Flüchtlingshäuser verlassen müssen, sind sie auf sich selbst gestellt. Um auf eigenen Beinen stehen zu können, brauchen sie Unterkunft und Arbeit.

 

Die Caritas vermittelt

Der private Wohnungsmarkt ist für Flüchtlinge oft eine unüberwindbare Hürde. Ohne Hilfe droht diesen Menschen ein Leben auf der Straße. Einmal dort angelangt, ist ein „normales“ Leben schwer möglich. Das hat letztlich Folgen für die ganze Gesellschaft. Deshalb unterstützen unsere so genannten „Auszugsmanager“ sie bei der Wohnungssuche.

Unsere Mitarbeiter sind aber auch Ansprechpartner für Südtirolerinnen und Südtiroler, die ein Zimmer oder eine Wohnung an Flüchtlinge vermieten wollen. Sie bereiten sowohl die Vermieter als auch die zukünftigen Mieter in Gesprächen auf die neue Situation vor stehen ihnen beratend zur Seite – auch nachdem der Mietvertrag unterschrieben ist.

 

Auch Sie können helfen

Jede und jeder von Ihnen kann Flüchtlinge bei der Wohnungssuche unterstützen – direkt oder indirekt.

Was Sie tun können:

  • Eine Wohnung anbieten: Melden Sie sich bei uns, falls Sie über eine freie Immobilie verfügen oder jemanden kennen, der zurzeit Mieter sucht.
  • Unterkunft für einen befristeten Zeitraum: Manchmal ist der Umzug in die neue Unterkunft nicht gleich da möglich, wenn die Person das Flüchtlingshaus verlassen muss. Eine Notunterkunft für einen befristeten Zeitraum hilft, diese Situation zu überbrücken.
  • Flüchtlinge ehrenamtlich begleiten: Auch nach dem Einzug in eine Wohnung brauchen Flüchtlinge Begleitung, zum Beispiel beim Vertragsabschluss mit dem Stromanbieter, bei Behördengängen oder in einfachen Alltagssituationen, die für sie neu oder aufgrund sprachlicher Barrieren schwierig sind.
  • Andere Personen ansprechen: Auch wenn sie selbst weder Zeit noch eine Wohnung zu vermieten haben, können Sie helfen, indem Sie mit Freunden und Bekannten sprechen, die Mieter suchen oder sich für die Unterbringung von Flüchtlingen einsetzen möchten.

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