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Die fürsorgliche Gemeinschaft: Aktionen der Caritas für die sechste “Willkommenswoche”

Eine fürsorgliche Gemeinschaft, die sich für gelingende Beziehungen, für ein lebenswertes Umfeld, für die Gesundheit und für die Umwelt einsetzt, ist das zentrale Thema der sechsten „Willkommenswoche“. Sie findet vom 26. September bis zum 4. Oktober in der Region Trentino-Südtirol statt. Auch die Caritas beteiligt sich daran und lädt zu verschiedenen Aktionen, Treffen, Diskussionsrunden und Tagungen ein, die eine Willkommenskultur in allen gesellschaftlichen Bereichen fördern sollen. „Auf andere zuzugehen und sie willkommen zu heißen ist eine Grundsatzentscheidung: in sozialen Beziehungen, in politischen Gesinnungen und in der Wirtschaft. Wenn eine solche Entscheidung erst einmal getroffen ist, wird sie zu einem Zeichen und zur Botschaft – zum Appell an die ganze Gemeinschaft, solidarischer und offener zu werden“, betont Caritas-Direktor Paolo Valente.

Im Rahmen der Willkommenswoche hat die Caritas zahlreiche Veranstaltungen geplant. Bereits an diesem Samstag, den 26. September, öffnet das Haus Freinademetz seine Tore und lädt alle Nachbarn und Interessierten zu einem bunten Tag ein. Im Hof der Einrichtung für Menschen mit Wohnproblemen wird um 12 Uhr das Buch von Thomas Benedikter „100 Fragen zur Migration“ vorgestellt. Anschließend können die Besucherinnen und Besucher Gerichte aus aller Welt verkosten. Das Bozner Friedenszentrum informiert dort an einem eigenen Stand über Möglichkeiten, eine Friedenskultur zu fördern und youngCaritas organisiert einen Kleidertauschmarkt. Um 16 Uhr werden die Jugendlichen dann im Rahmen der Initiative „Brücken schlagen“, von der Talferbrücke und der Loretobrücke in Bozen Solidaritätsbekundungen und Willkommensbotschaften abwerfen.

Am Montag, den 28. September heißt der Caritas-Dienst Iris alle Interessierten zu gemeinsamen Meditationsübungen willkommen. Sie tragen dazu bei, sich selbst und die anderen besser wahrzunehmen. Am Freitag, den 2. Oktober widmen sich Mitarbeiter und Freiwillige des Dienstes der Aidsprävention. Unter dem Motto „Was weißt du über Aids?“ werden verschiedene Aspekte zum Thema HIV beleuchtet und Erfahrungsberichte von Betroffenen vorgestellt.

Menschen, die gerade Schmerz und Trauer durchleben, bietet die Caritas Hospizbewegung während der Willkommenswoche ab dem 28. September jeweils von 10 bis 15 Uhr Beistand und Beratung am Trauertelefon an. Am 2. Oktober stellt der Dienst im Rahmen einer Fachtagung in der Brixner Cusanusakademie die Spiritualität am Ende des Lebens in den Mittelpunkt.

Am 29. September ab 14 Uhr sind die Jugendlichen der youngCaritas wieder im Einsatz, und zwar bei einem gemeinsamen Spielenachmittag für ältere Menschen, Großeltern, Kinder und Jugendliche im CaritasCafè. Am 2. Oktober sammeln sie zum Abschluss des Monats der Schöpfung zusammen mit den Betreuten verschiedener Caritas-Einrichtungen einen Nachmittag lang gemeinsam Abfälle auf Straßen und Plätzen der Landeshauptstadt ein.

Auch die Kultur kommt bei der Willkommenswoche nicht zu kurz. Dazu bietet das von der Caritas geführte Friedenszentrum Bozen verschiedene Veranstaltungen an. Am Montag, den 28. September, wird das Fotobuch „Sigmundskronerstraße Null“ vorgestellt, das der Geschichte und den Geschichten aus der Roma-Siedlung in der Bozner Sigmundskronerstraße gewidmet ist. Am Donnerstag, den 1. Oktober, erzählt Vincenzo Passerini bei der Vorstellung seines Buches „Testimoni“ Geschichten von Menschen, die sich für die Gemeinschaft eingesetzt haben. Am 3.Oktober beleuchtet der Journalist Gianpaolo Musumeci, Experte für afrikanische Migration, die Ursachen, die afrikanische Migranten dazu bewegen, sich auf den Weg nach Europa zu machen. Der Samstag, 3. Oktober, ist auch dem Gedenken an den Seligen Josef Mayr Nusser gewidmet, Auf dem Domplatz in Bozen und im Dom selbst erinnern Ausstellungen, musikalische Einlagen und Lesungen an sein Wirken und seine Gesinnung.

Im Laufe der Willkommenswoche ist zusätzlich online in den sozialen Netzwerken und auf der Webseite der Caritas der Film „Stimmen der Seele“ zu sehen. Regisseur Nazario Zambaldi beschreibt darin die verschiedenen Etappen eines Projektes in zwei Flüchtlingshäusern und zeigt, wie Musik den Weg zu Inklusion, gutem nachbarschaftlichen Miteinander und gegenseitigem Respekt freimacht.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sind unter "Alle Aktionen im Überblick" abrufbar.

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