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Albanien: Albtraum Erdbeben

Das schwere Erdbeben von heute Nacht und mehrere Nachbeben haben in Albanien schwere Schäden angerichtet: Mehrere Menschen sind gestorben, hunderte wurden verletzt und Tausende sind obdachlos. Am meisten hat es die beiden Städte Durazzo und Thumane getroffen. Dort sind ganze Gebäude zusammengefallen, viele weitere sind schwer beschädigt. Die Hilfe der Caritas ist dort und in anderen betroffenen Orten bereits angelaufen.

Pater Antonio Leuci, der Direktor der Caritas Albanien, organisiert die Hilfsmaßnahmen, um die Menschen in den Katastrophengebieten mit lebensnotwendigen Gütern zu versorgen. „In Absprache mit dem Innenministerium richten wir 6 Zentren in Shijak-Durazzo, Tirana, Helms-Kavaje und Lezhe ein. Dort verteilen wir hauptsächlich Lebensmittel und Wasser an die Menschen, die nach dem Beben de facto auf der Straße stehen. Viele werden lange nicht in ihre beschädigten Häuser zurückkehren können. Deshalb prüfen wir gemeinsam mit den diözesanen Caritas-Stellen und kirchlichen Einrichtungen, welche Unterkunftsmöglichkeiten wir zur Verfügung stellen können. Trotzdem befürchte ich, dass gar einige Familien das Weihnachtsfest in Zelten verbringen müssen“, erklärt Leuci.“

Auch Helferinnen und Helfer des internationalen Caritas-Netzwerkes sind bereits in Albanien eingetroffen, um jetzt, kurz vor Winterbeginn, schnelle Hilfe leisten zu können. Die Südtiroler Caritas hat 10.000 Euro für die Nothilfe zur Verfügung gestellt.

Wer die Menschen in den Erdbebengebieten unterstützen möchte, kann eine Spende unter dem Kennwort „Katastrophenhilfe“ auf folgende Caritas-Konten überweisen:

Raiffeisen Landesbank: IBAN: IT42F0349311600000300200018
Südtiroler Sparkasse: IBAN: IT17X0604511601000000110801
Südtiroler Volksbank: IBAN: IT12R0585611601050571000032
Intesa Sanpaolo: IBAN: IT18B0306911619000006000065

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