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Obdachlosenarbeit

 
Zum Beispiel Bruno
¹ Zum Schutz des Betroffenen wurde der Name geändert und ein anderes Bild verwendet.

Eine gescheiterte Ehe
Der 52jährige Bruno lebt seit 20 Jahren in Bozen. Er ist von Genua nach Südtirol gezogen, um mit seiner Frau, einer Boznerin, zusammen zu sein. Verwandte hat Bruno hier keine. Das Ehepaar lebte lange in einer gemeinsamen Mietwohnung. Sie waren zuerst sehr glücklich, wollten Kinder haben und eine Familie gründen. Doch dieser Wunsch blieb unerfüllt. In der Ehe begann es zu kriseln.

Vor vier Jahren hat Bruno auch noch seinen Arbeitsplatz bei einer Firma in Leifers verloren. Seine Frau hat sich endgültig von ihm getrennt. Allein und arbeitslos konnte Bruno die Miete nicht mehr bezahlen. Anfangs hat er seine wenigen Freunde um Hilfe gebeten und konnte bei manchen übernachten. Die Situation war auf Dauer aber für alle belastend. Bruno suchte sich einen Unterschlupf in Parks und in den Notschlafstellen. Für seine Gesundheit war das alles andere als gut. Er wurde ernsthaft krank. Ein Tumor im Magen musste operativ entfernt werden. Außerdem hat Bruno einen Teil seiner Sehkraft eingebüßt.

Ein Obdach für den Neuanfang
Heute hat Bruno einen Platz in einem Obdachlosenhaus der Caritas gefunden. Dort kann er aufatmen und sich auch gesundheitlich erholen. Und Bruno hat wieder neue Hoffnung. Mit Hilfe der Caritas-MitarbeiterInnen will er den Weg zurück in ein geregeltes Leben schaffen.

Die "neuen" Obdachlosen - immer mehr Menschen in Südtirol droht der Verlust der Wohnung

Angesichts der tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen hat die Obdachlosigkeit ein neues Gesicht bekommen. Immer mehr Männer und Frauen mit einer bisher stabilen Lebensgeschichte laufen Gefahr, ihr Heim zu verlieren und ins soziale Abseits zu geraten. Am meisten gefährdet sind heute die so genannten ‘working poors’, also Menschen die trotz Arbeitsplatz ein zu geringes Einkommen haben, um über die Runden zu kommen, und RentnerInnen mit Mindestpension. Es sind Frauen und Männer wie Bruno, die vor allem materielle Probleme haben und aufgrund des immer schwierigeren Arbeitsmarktes oder nach Trennungen und Scheidungen unter die Armutsgrenze gerutscht sind und die Miete nicht mehr bezahlen können. Sie gilt es, rechtzeitig aufzufangen, denn: Psychische Frustration und chronischer Geldmangel können leicht zu Resignation und dem Gefühl von Ausweglosigkeit führen. Und dann dreht sich die Spirale nach unten noch schneller. Zu den finanziellen Problemen kommen gesundheitliche Beschwerden, Abhängigkeiten und psychische Störungen dazu. Die Rückkehr in ein normales Leben wird dann immer schwieriger.

So können Sie helfen
Mit einer Spende für geben Sie Menschen wie Bruno neue Hoffnung und den Mut, einen Neubeginn zu wagen. 

Bitte geben Sie bei der Überweisung folgendes Kennwort an: Obdachlosenhilfe


Raiffeisen Landesbank IBAN: IT42F0349311600000300200018
Südtiroler Volksbank IBAN: IT12R0585611601050571000032
Südtiroler Sparkasse IBAN: IT17X0604511601000000110801
Intesa Sanpaolo: IBAN: IT18B0306911619000006000065

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne Caritas-Mitarbeiter und Zuständiger für den Bereich Obdachlosigkeit, Danilo Tucconi:
Tel. +39 0471 304 309
Fax +39 0471 973 428
danilo.tucconi@caritas.bz.it

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Kontakt
Caritas Diözese Bozen-Brixen
Sparkassenstraße 1
I-39100 Bozen - Südtirol - Italien
Tel. 0471 304 300
Fax 0471 973 428
www.caritas.bz.it

 
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