Menschen in Not: Krank und in Not

Zum Beispiel Markus¹
Markus ist Witwer. Er lebt mit seinen drei Kindern in einer Mietwohnung. Vor etwa einem Jahr diagnostizierten die Ärzte bei ihm einen Tumor. Schlagartig veränderte sich das Leben der ganzen Familie. Nach mehreren Operationen und Therapien in den vergangenen Monaten ist heute klar, dass irreparable gesundheitliche Schäden zurückbleiben werden. Einer regelmäßigen Arbeit kann Markus dadurch nicht mehr nachgehen.
Markus ist verzweifelt. Vorher hatte er als Handwerker genug verdient, um seine Familie zu versorgen und die Schulden zurückzuzahlen, die er für den Aufbau seines kleinen Betriebes aufgenommen hat. Jetzt hat er nur eine kleine Invalidenrente und einen großen Berg Schulden, die die Existenz der ganzen Familie bedrohen. Die zusätzliche Unterstützung vom Sozialsprengel reicht kaum bis ans Monatsende.
Markus macht sich Sorgen. Er leidet unter schweren Zukunftsängsten, vor allem wenn er an die Kinder denkt, die er nicht mehr so versorgen kann, wie er möchte. Jede finanzielle Unterstützung bedeutet für die Familie Erleichterung und gibt Markus die Kraft, weiter zu machen.
¹ Zum Schutz des Betroffenen wurde der Name geändert und ein anderes Bild verwendet.
Arm durch Krankheit
Das Zusammenspiel zwischen sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit mündet oft in einen Teufelskreis: Armut macht krank; und Krankheit macht arm. Menschen mit niedrigerem sozialem und finanziellem Status sind insgesamt kränker. In Südtirols Öffentlichkeit wird über das Thema „Armut und Gesundheit“ kaum gesprochen. Umso wichtiger ist es, die Gesundheitssituation sozial benachteiligter Menschen ins Blickfeld zu rücken. Leiden, die viele Menschen in die Armut führen, sind Krebserkrankungen, Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfälle, Magen- und Darmgeschwüre.
Es kann jede/n treffen!
Menschen wie Dagmar wenden sich an die Caritas. In ihren schweren Lebenssituationen wissen sie oft nicht weiter. Die MitarbeiterInnen der Caritas versuchen, diesen Menschen Mut zu machen. Sie bieten Hilfe an und begleiten sie auf ihrem Weg.
Ihre Unterstützung zählt.
Ihre Spende gibt Menschen wie Dagmar Hoffnung.
So können Sie helfen!
Wenn Sie bei Ihrer Überweisung „Krank und in Not“ angeben, kommt Ihre Spende kranken, in Not geratenen Menschen zugute.
Bank für Trient und Bozen
IBAN: IT66 A 03240 11610 000006000065
Südtiroler Sparkasse
IBAN: IT17 X 06045 11601 000000110801
Raiffeisen Landesbank
IBAN: IT42 F 03493 11600 000300200018
Südtiroler Volksbank
IBAN: IT12 R 05856 11601 050571000032
Für weitere Informationen stehen die Caritas-Mitarbeiterinnen Ivonne Geier und Heidi Kritzinger zur Verfügung:
I-39100 Bozen, Sparkassenstraße 1,
Tel. 0471 304 300,
E-Mail: info@caritas.bz.it.
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