Menschen in Not: Kinderarmut durch Kinderreichtum

Zum Beispiel Erwin¹
Erwin lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in einer engen Wohnung in der Stadt. Als Arbeiter verdient Erwin wenig. Seine Frau arbeitet in Teilzeit. Viele Abende verbringen die beiden Eheleute über dem Haushaltsbuch. sie versuchen, die anstehenden Rechnungen so einzuteilen, dass sie mit den knappen Mitteln bis ans Monatsende kommen. Sie sparen wo sie können; trotzdem merken sie, dass es jeden Monat schwieriger wird.
Schon oft haben sie an sich selbst gezweifelt. Doch eigentlich wissen sie, dass es nicht an ihnen liegt - die Ausgaben für das Allernötigste steigen ständig an. Ihren Kindern wollen sie ihre Sorgen nicht zeigen, aber die offenen Kindergartengebühren, Strom und Heizungskosten und die fällige Autoversicherung lasten schwer auf ihnen.
Eine Familie zu sein und zu haben war ihr großer Traum. Sie haben ihn verwirklicht, aber dass durch die permanenten finanziellen Sorgen für die Freude und Gelassenheit so wenig Platz bleiben würde, hätten sie sich nie vorstellen können. Jede Spende hilft ihnen, den Alltag mit ihren Kindern weiter zu meistern.
¹ Zum Schutz der Betroffenen und ihrer Kinder wurde der Name geändert und ein anderes Bild verwendet.
Kinderreichtum macht oft arm
Kinderreichtum bedeutet derzeit eines der größten Armutsrisiken im europäischen Raum. Vielfach müssen kinderreiche Familien von nur einem Gehalt leben. Die Frauen kümmern sich meist um den Haushalt und um die Erziehung der Kinder. Sie sind daher gar nicht, oder nur beschränkt erwerbstätig. Zuwendungen von außen wie die finanzielle Sozialhilfe oder die Unterstützung von Verwandten reichen oft nicht aus, um alle monatlichen Ausgaben zu bewältigen. Kinderreichtum bedeutet daher in vielen Fällen auch Kinderarmut.
Es kann jede/n treffen!
Menschen wie Kanin wenden sich an die Caritas. In ihren schweren Lebenssituationen wissen sie oft nicht weiter. Die MitarbeiterInnen der Caritas versuchen, diesen Menschen Mut zu machen. Sie bieten Hilfe an und begleiten sie auf ihrem Weg.
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So können Sie helfen!
Wenn Sie bei Ihrer Überweisung „Familien in Not“ angeben, kommt Ihre Spende kinderreichen Familien zugute.
Bank für Trient und Bozen
IBAN: IT66 A 03240 11610 000006000065
Südtiroler Sparkasse
IBAN: IT17 X 06045 11601 000000110801
Raiffeisen Landesbank
IBAN: IT42 F 03493 11600 000300200018
Südtiroler Volksbank
IBAN: IT12 R 05856 11601 050571000032
Für weitere Informationen stehen die Caritas-Mitarbeiterinnen Ivonne Geier und Heidi Kritzinger zur Verfügung:
I-39100 Bozen, Sparkassenstraße 1,
Tel. 0471 304 300
E-Mail: info@caritas.bz.it.
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