Trockenheit bewirkt Armut
Nach 10 Jahren Bürgerkrieg ist Mosambik von einem noch schlimmeren Übel bedroht: der anhaltende Niederschlagsmangel und Dürreperioden rauben den Bauern zunehmend fruchtbares Ackerland. Jahr für Jahr flüchten die Bauern vor der Dürre, um in der Stadt ihr Glück zu versuchen. Acht von zehn Menschen sind vom Ackerbau abhängig: 60% der Menschen können weder Lesen noch Schreiben und leben in bitterer Armut. Allzu oft müssen Landwirte zusehen, wie das junge Korn auf den Feldern verdorrt.
Wasser für 17.000 Menschen
Nur mit System und einem guten Partner vor Ort kann das Wasser wieder fließen: gemeinsam mit der Organisation EsMaBaMa der Comboni-Brüder verhelfen wir mit Ihren Spenden den 210.000 Einwohnern der Region Sofala im Süden von Mosambik langfristig zu ausreichend Wasser. Jahr für Jahr werden dazu neue Brunnen gebohrt und Leitungen verlegt. Heuer sind die Distrikte von Machanga und Buzi an der Reihe: insgesamt elf Wassersysteme sind geplant, für die die Caritas 83.443 Euro einsetzt. 17.000 Menschen bekommen dadurch Wasser zum Trinken, für die Körperhygiene und zur Bewässerung der Felder. Bisher mussten die Frauen das kostbare Nass von kilometerweit entfernten Wasserstellen holen, die oft von Bakterien und Krankheitserregern verunreinigt waren. Verlegt werden die Wasserleitungen gemeinsam mit den Dorfbewohnern. Ein eigens gegründetes Wasserkomitee übernimmt in jedem Dorf die volle Verantwortung für die Wartung des kostbaren Nass. Die Bauern können zukünftig auch in trockenen Zeiten weiter von der Landwirtschaft leben.
Durst stillen
Bereits seit mehreren Jahren arbeitet die Südtiroler Caritas mit der Vereinigung EsMaBaMa der Comboni-Missionare zusammen, um die Region Sofala im Süden Mosambiks mit Wasser zu versorgen. Jedes Jahr werden Brunnen gebohrt, Wassersammelsysteme aufgebaut, Wasserleitungen verlegt und wassersparende Bewässerungssysteme angelegt. In einigen Jahren wird die ganze Region mit Wasser versorgt sein. Die Lebensqualität der Menschen wird damit nachhaltig verbessert.
Aus Liebe zur Landwirtschaft
Jeder Landwirt in Südtirol weiß, wie es schmerzt seine Ernte zu verlieren. Viele Bauern in Mosambik pflanzen ihren Mais und Weizen, ohne zu wissen, ob genug Regen fällt. Oft streuen sie über Wochen in mehreren Saaten, damit nicht alles verdorrt. Mit einer kleinen Spende tragen Sie dazu bei, dass die Menschen in Mosambik nicht mehr Angst vor Missernten und Hunger haben müssen.
Weitere Informationen erteilen Ihnen die MitarbeiterInnen der Caritas Auslandsarbeit in Bozen:
Sparkassenstraße 1, Tel. 0471 304 352, E-Mail:
international@caritas.bz.it,
www.caritas.bz.it