Eritrea: Eine Hand voll Saatgut

 
Der Kampf ums Überleben
5 Millionen Menschen in Eritrea haben den Krieg überstanden. Aufgrund andauernder Grenzstreitigkeiten werden viele Frauen und Männer immer noch zu einem jahrelangen Militärdienst eingezogen, während ihre Kinder gemeisam mit den Großeltern versuchen, dem trockenen Boden ein paar Körner abzugewinnen. Nur 18% der Menschen in Eritrea haben Zugang zu sauberem Wasser. In vielen Familien fehlt nicht nur das Geld für Medikamente und lebenswichtige Vitamine. Viele können sich nicht einmal das Saatgut leisten, um die Äcker zu bestellen. Millionen von Menschen leiden Hunger. Sie kämpfen ums nackte Überleben.

Saatgut gegen Hunger
Die Südtiroler Caritas kämpft bereits seit Jahren gemeinsam mit den Kapuzinerpatres gegen Hunger und Not in Eritrea. In insgesamt zehn Anlaufstellen in den Regionen von Senegheti und Akkele Guzay verteilt sie Saatgut: Hirse, Gerste, Mais und Hülsenfrüchte. Über 300 Bauern bekommen 10 Kilo Saatgut im Jahr. 50 Familien erhalten außerdem etwas Geld für einfache Werkzeuge und die Lebensmittel, die sie selbst nicht produzieren können.

Gesundheit fördern
Viele Krankheiten können mit einfachen Mitteln vermieden werden: wo die Armut herrscht, kann jede noch so einfache Krankenstation Leben retten. Die Schwestern in den Sozialzentren verteilen Desinfektionsmittel, Impfstoffe, Hygieneartikel und - wenn nötig - Medikamente. Vor allem Frauen und Kinder werden zusätzlich medizinisch versorgt: über 400 Frauen erhalten eine Tetanus-Impfung und über 1.000 Kinder Vitamine, um die bleibenden Schäden der Unterernährung zu vermeiden.

Überleben sichern
Solange Eritreas Grenzstreitigkeiten mit Äthiopien andauern, herrscht im Land Hunger und Not. Mit den verschiedenen Hilfsmaßnahmen haben die Caritas Diözese Bozen-Brixen und die Kapuzinerpatres ein großes Ziel: möglichst vielen Menschen in den Regionen Segheneti und Akkele Guzay das Überleben zu sichern, damit sie an einer besseren Zukunft bauen können. Insgesamt setzt sie dafür 50.000 Euro im Jahr 2011 ein.

Eine Hand voll Hoffnung in Eritrea
Für eine Hand voll Saatgut für die Menschen in Eritrea brauchen Sie nur einmal in die Tasche zu greifen: was Sie an Kleingeld bei sich tragen, genügt.
Keine Spende ist zu klein für eine handvoll Hoffnung auf Gesundheit und eine ausreichende Ernte im kommenden Jahr.

Weitere Informationen erteilen Ihnen die MitarbeiterInnen der Caritas Auslandsarbeit in Bozen:
Sparkassenstraße 1, Tel. 0471 304 352, E-Mail: international@caritas.bz.it, www.caritas.bz.it

Ihre Spende bedeutet Leben, Nahrung und Gesundheit!. Bitte geben Sie bei Ihrer Überweisung das Kennwort „Eritrea“ an.
  • Bank für Trient und Bozen - IBAN: IT66A0324011610000006000065
  • Südtiroler Sparkasse  - IBAN: IT17X0604511601000000110801
  • Raiffeisen Landesbank - IBAN: T42F0349311600000300200018
  • Südtiroler Volksbank - IBAN: T12R0585611601050571000032

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Kontakt
Caritas Diözese Bozen-Brixen
Sparkassenstraße 1
I-39100 Bozen - Südtirol - Italien
Tel. 0471 304 300
Fax 0471 973 428
www.caritas.bz.it

 
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