Kirchensammlung am 18. September für die Opfer der Dürrekatastrophe in Afrika

Am Sonntag, den 18. September, findet die Kirchensammlung für die Opfer der Dürrekatastrophe in Ostafrika statt. Die italienische Bischofskonferenz hat italienweit zu dieser Spendensammlung während der Gottesdienste aufgerufen. Die Spenden werden der Caritas für Hilfsprojekte in Ostafrika zur Verfügung gestellt. 13 Millionen Menschen leiden dort derzeit an den Folgen der schwersten Dürrekatastrophe seit 60 Jahren.
“Diesen leidenden Bevölkerungsgruppen soll es nicht an Solidarität und konkreter Hilfe seitens aller Menschen guten Willens fehlen.” Mit diesem Appell hat sich der Hl. Vater an die Weltbevölkrung gewandt und auf die dramatische Situation am Horn von Afrika verwiesen, wo 13 Millionen Menschen von der Dürre und der damit ausgelösten Hungersnot betroffen sind. Die italienische Bischofskonferenz hat aus diesem Grund eine italienweite Kirchensammlung verfügt, die am 18. September während der Gottesdienste durchgeführt werden soll. Die eingegangenen Spendengelder gehen an die Caritas, die bereits Hilfsprojekte für 300.000 Personen in den betroffenen Regionen Somalia, Äthiopien, Kenia und anderen angrenzenden Gebieten durchführt.
Die Soforthilfe besteht in erster Linie darin, den Menschen Nahrung und Wasser zukommen zu lassen und sie medizinisch zu versorgen. Viele, besonders Kinder, Frauen, Behinderte, Kranke und Vertriebene befinden sich in einer äußerst prekären, teilweise lebensbedrohlichen Lage.
Ihnen soll aber auch langfristig geholfen werden: So werden Brunnen gebaut und repariert, Zisternen errichtet und Wasserquellen wiederhergestellt. Auch der Bau von Dämmen und Trassierungen ist geplant sowie die Verteilung von Treibstoff für Wasserpumpen und Wasseraufbereitungsanlagen. Weiters werden Maßnahmen in der Landwirtschaft und Viehzucht getätigt, um den Menschen künftig den Lebensunterhalt zu sichern. Dafür werden Nutz-und Futterpflanzen bereitgestellt, Saatgut und landwirtschaftliche Werkzeuge werden verteilt und es wird für tierärztliche Betreuung gesorgt. Die genannten Hilfsmaßnahmen dauern mindestens weitere acht Monate an. Die Caritas ist dafür in 14 Diözesen in Zentral- und Nordost-Kenia tätig, in fünf Diözesen Südost-und Nord-Äthiopiens sowie in einigen Gebieten Zentral-Somalias.
Die Südtiroler Caritas hat bereits 830.000 Euro für die Hilfsmaßnahmen in den betroffenen Gebieten zur Verfügung gestellt. „Die Spenden, die wir erhalten, werden zu 100 Prozent für die von Dürre und Hunger betroffene Bevölkerung eingesetzt“, betonen die beiden Caritas-Direktoren Heiner Schweigkofler und Renato Bertuzzo. „Die Gelder werden für die Soforthilfe verwendet, aber auch für längerfristige Projekte, um solchen Katastrophen vorzubeugen und den Familien eine würdige und sichere Zukunft zu ermöglichen.“
Wer die Dürreopfer am Horn von Afrika unterstützen möchte, ist eingeladen, seine Spende unter dem Kennwort “Hunger in Afrika” auf eines der Spendenkonten der Caritas Diözese Bozen-Brixen einzuzahlen.
Bank für Trient und Bozen, IBAN: IT66A0324011610000006000065;
Raiffeisen Landesbank, IBAN: IT42F0349311600000300200018;
Südtiroler Sparkasse, IBAN: IT17X0604511601000000110801;
Südtiroler Volksbank, IBAN: IT12R0585611601050571000032.
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