Caritas kümmert sich in Meran weiter um Obdachlose und MigrantInnen

Caritas kümmert sich in Meran weiter um Obdachlose und MigrantInnen
Die Südtiroler Caritas wird sich in den kommenden Jahren auch weiterhin um die Obdachlosen und die MigrantInnen in der Passerstadt kümmern. Die Meraner Stadtverwaltung hat die entsprechenden Führungsaufträge für die Obdachloseneinrichtungen Haus Archè/Nachtquartier und die Strukturen zur Betreuung und Beratung von MigrantInnen nach den dafür notwendigen Vergabeverfahren für weitere neun bzw. fünf Jahre an die Caritas vergeben.

„Für die Caritas sprach die gute Qualität der Dienste, welche sie in den jeweiligen Ausschreibungen angeboten hat“, betont der Meraner Sozialstadtrat Alois Gurschler. „Wir sind froh, dass wir weiterhin diesen Dienst für die Obdachlosen und MigranInnen in Meran durchführen können. Dadurch können wir vieles, was wir in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, weiterführen und verbessern“, zeigen sich die beiden Caritas-Direktoren Heiner Schweigkofler und Renato Bertuzzo zufrieden.

Die Caritas Diözese Bozen-Brixen ist in Meran bereits seit neun Jahren in der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe mit drei verschiedenen Strukturen tätig. Zwei davon, nämlich das Haus Arché und das Nachtquartier, führt sie in Konvention mit der Stadtgemeinde Meran; dieser Vertrag wurde nun um weitere neun Jahre verlängert. Die Caritas-Strukturen bieten Platz für insgesamt 32 Frauen und Männer. Sie bekommen nicht nur ein Dach über dem Kopf, Essen und Waschgelegenheit. Kompetente hauptamtliche und eine ganze Reihe von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen begleiten sie auch auf dem Weg „zurück“ in die „normale“ Gesellschaft. Sie geben Hilfe bei der Suche nach Arbeit und Unterkunft und psychosoziale Begleitung.

Das Zentrum „Don Tonino Bello“ wurde von der Stiftung Odar vor zwölf Jahren als Aufnahmestelle für Nicht-EU-Bürger ins Leben gerufen. Ziel war und ist es, MigrantInnen anhand von individuellen Projekten bei der Integration zu unterstützen. Um die berufliche Eingliederung von Einwandererinnen und Einwanderern kümmerte sich indes die Caritas MigrantInnenberatung Chance. Berufsberatung sowie Informationen über Sprachkurse und Ausbildungsmöglichkeiten standen dabei im Mittelpunkt der Bemühungen. Nun führt die Caritas die Betreuung und Beratung von Nicht-EU-BürgerInnen bzw. MigrantInnen mit einem Schalterdienst und einem Sozialtreff als einheitliches und umfassendes Angebot weiter.
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Kontakt
Caritas Diözese Bozen-Brixen
Sparkassenstraße 1
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Fax 0471 973 428
www.caritas.bz.it

 
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