Antworten auf Ihre Fragen

1

Ich habe gehört, dass es in vielen Ländern einen Privatkonkurs gibt. Wie funktioniert das und ist das auch in Italien möglich?

 
Der Privatkonkurs ist ein gerichtliches Schuldenregulierungsverfahren für Personen, die kein Unternehmen betreiben. Dem redlichen Schuldner wird die Möglichkeit eines wirtschaftlichen Neubeginns gegeben, d.h. wenn er einen genau festgelegten Zahlungsplan für eine bestimmten Zeitraum (je nach Land zwischen 3 und 7 Jahren) erfüllt, wird er von den Restschulden befreit. Um einen Missbrauch zu vermeiden, sind zahlreiche Bedingungen und Pflichten vorgesehen, d.h. der Schuldner muss eine hohe Motivation aufweisen.
Dieses Verfahren gibt es inzwischen in fast allen europäischen Staaten, in Italien jedoch noch nicht. Schuldner, die nicht in Italien ansässig sind, können aber in ihrem jeweiligen Land auch italienische Schulden über ein sog. „Satellitenverfahren“ in den Privatkonkurs einfließen lassen.

 
2

Leistet das Haus Emmaus auch Sensibilisierungsarbeit?

 
Der Umfang der Aufklärungsarbeit hat sich in den letzten Jahren erweitert. Haus Emmaus ist präsent durch verschiedene Veranstaltungen und anderen Aktivitäten, z.B. dem Welt-Aidstag am 1. Dezember. Wir pflegen die Beziehungen mit Nachbarn und VertreterInnen öffentlicher Dienste im Bezirk Leifers. Kollegen anderer Wohngemeinschaften außerhalb der Provinz, Schulklassen und PraktikantInnen richten immer häufiger die Anfrage an uns, die Einrichtung Haus Emmaus vorzustellen. Außerdem nehmen wir freiwillige MitarbeiterInnen gerne auf. Mit ihnen führen wir gemeinsame Projekte durch.

 
3

Mit wem arbeitet das Referat Freiwilligenarbeit und Pfarrcaritas zusammen?

 
Das Referat arbeitet mit verschiedensten Organisationen und Einrichtungen zusammen, denen soziale Freiwilligenarbeit ein Anliegen ist. Unser Ziel: Stärkung des freiwilligen Engagements.

 
4

Wann ist der Tagesclub geöffnet?

 
Der Tagesclub ist am Montag von 11 bis 16.30 Uhr, am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 8.30 bis 16.30 Uhr und am Freitag von 8.30 bis 14.30 Uhr geöffnet.

 
5

Wann ist die Essensausgabe in Brixen geöffnet?

 
Die Essensausgabe ist täglich von 12.00 bis 13.00 Uhr und von 18.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

 
6

Wann ist die Migrantenberatung Chance geöffnet?

 
Wir sind am Montag von 14.30 – 17.00 Uhr, am Mittwoch und Donnerstag von 9.00 – 12.00 Uhr für Sie da. Im Rahmen dieser Öffnungszeiten können Sie jederzeit zu uns kommen – ohne Terminvormerkung.

 
7

Wann kann ich mich an die Männerberatung wenden?

 
Von Montag bis Mittwoch können Männer von 15-19 Uhr entweder telefonisch oder persönlich einen Ersttermin mit einem Therapeuten oder dem Rechtsberater vereinbaren. Effektiv durchgeführt werden die Gespräche je nach vereinbartem Termin im Laufe der Woche (vorzüglich abends). Weiterführende Terminabsprachen trifft der jeweilige Berater mit seinem Klienten.

 
8

Wann kann man in die Stelle kommen?

 
Interessierte können zu den Öffnungszeiten immer vorbeikommen und bei dieser Gelegenheit eine Tasse Kaffee oder Tee trinken. Auch können sich Interessierte gerne zum Essen einladen. Allgemein ist es besser, vorher anzurufen, um sicher zu stellen, dass wir da sind.

 
9

Was bedeutet Hospiz?

 
„Hospiz“: ein kleines Wort, das in seiner Kürze nicht erahnen lässt, wie viel Menschlichkeit, Glaube und Energie dahinter stehen.
Der Begriff Hospiz kommt aus dem Lateinischen und besagt so viel wie „Herberge“, „gastliches Haus“. Im frühen Mittelalter gab es entlang der christlichen Pilgerrouten unzählige Hospize, die von Mönchen errichtet und geführt wurden. Sie luden Pilger zur Rast ein und dienten der Pflege der Kranken und Sterbenden.
Hospiz wird heute nicht nur als eine Institution oder Dienststelle verstanden, sondern als ein Konzept. Dieses Konzept steht für:
• eine Haltung Sterbenden und ihren Angehörigen gegenüber, die Begegnung mit ihnen fördert. Hospiz heißt, ein Stück des Lebensweges gemeinsam gehen;
• ein Verständnis von Leben, zu dem Krankheit, Leiden und Sterben, Tod und Trauer dazugehören;
• die große, weltumspannende Idee, dass Menschen im Sterben nicht allein gelassen werden sollen.
Leben in Würde – bis zuletzt ist unser Anliegen. Schwerkranke und sterbende Menschen sollen unabhängig von ihrer Herkunft oder Weltanschauung bis zum letzten Augenblick ihres Lebens wichtig und ernst genommen werden. Unsere Auffassung von Hospiz will, dass Menschen nicht nur in Würde sterben, sondern auch leben können bis zuletzt. Das heißt weder, Leben künstlich zu verlängern, noch, aktiv direkte Sterbehilfe zu leisten. Es gilt, bis zum Lebensende eine humane Begleitung zu gewähren.


 
 
 



 

 

Kontakt
Caritas Diözese Bozen-Brixen
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www.caritas.bz.it

 
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