Woher kommen die Spenden an die Caritas und wie werden sie eingesetzt?
Die Spenden für die Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit der Caritas kommen zu 95% von Privatpersonen, Betrieben, Ordensgemeinschaften, Vereinen und Verbänden aus Südtirol; 5% kommen von der öffentlichen Hand (Autonome Provinz Bozen, Region Trentino-Südtirol und einige Südtiroler Gemeinden). Spenden mit Zweckbestimmung (mit Angabe von Projektland oder Aktion) werden ausschließlich für das gewünschte Projekt oder Land eingesetzt; Gelder mit allgemeiner Zweckbestimmung (z.B. Hunger in der Welt, humanitäre Hilfe etc.) werden mit der gewünschten Zielrichtung dort eingesetzt, wo die Caritas die größten Notwendigkeiten sieht: in Kleinkrediten, Hungerprojekten, Brunnen und Wasseraufbereitungsanlagen. Die Caritas setzt 100% der Spenden in den Projekten ein. Für die Finanzierung der Verwaltungstätigkeit und Bewerbung der Projekte kommen Sponsoren wie die Bank für Trient und Bozen und die italienische Bischofskonferenz (8‰-Mittel aus dem Steueraufkommen) auf. Die Rechenschaftsberichte der einzelnen Projekte können im Büro für Auslandsarbeit der Caritas in der Sparkassenstraße 1 in Bozen eingesehen werden und stehen den SpenderInnen auszugsweise auch im SpenderInneninformationsblatt und auf der Webseite der Caritas zur Verfügung. Die Spendenverwaltung der Caritas wird von einem externen Revisor und vom Verwaltungsrat der Caritas und der Diözese geprüft. Jede Spenderin/jeder Spender erhält von der Caritas einen Dankesbrief, sofern die vollständige Adresse zur Spende zur Verfügung steht. Der Caritas-Dankesbrief kann zur Absetzbarkeit der Spende von den Steuern benutzt werden. Dafür genügt auch die Einzahlungsbestätigung der Bank.