Freitag, 10. Februar 12 Caritas.Blog
 

Sucht und Umfeld: Angehörige leiden.

by - 30.06.2010 Kategorie: Psychosoziale Beratung
 
Alkoholabhängigkeit ist einen Krankheit, an der nicht nur die betroffenen Personen, sonder auch das soziale Umfeld leidet. Sei es als Lebenspartner, Kind, Verwandter, Freundin, Arbeitskollege oder Nachbarin: Wir alle können von den Problemen eines alkoholkranken Menschen mit betroffen sein. Besonders schwierig ist die Situation für Personen, die in einer engen Beziehung zum alkoholkranken Menschen stehen. Ihr Alltagsleben wird dhäufig beeinträchtigt: Es herrscht zum Beispiel eine Atmosphäre der Instabilität, finazielle Schwierigkeiten können eintreten und Gefühle und Beziehungen sind belastet. Manchmal wir der Leidensdruck derart gross, dass Nahestehende selbst krank werden. Für Nahestehende steht ein Gedanke im Vordergrund: Sie möchten die alkoholabhängige Person dazu bringen, mit dem Trinken aufzuhören. Dieser Wunsch ist verständlich, aber solange die alkoholabhängige Person die Veränderung nicht selbst will, sind alle Bemühungen umsonst. Man kann niemanden dazu zwingen mit dem Trinken aufzuhören. Zu diesem Schritt müssen sich Betroffene selbst entscheiden. Was bleibt Nahenstehenden, wenn sie den alkoholkranken Menschen nicht dazu bringen können, etwas zu verändern? Sie müssen sich selbst ändern! Das mag merkwürdig klingen - aber es ist eine entscheidende Wende. Angehörige wagen den ersten Schritt der Hilfe und lassen sich beraten.

Christian Folie, Leiter der Psychosozialen Beratung
Sucht und Umfeld: Angehörige leiden.
 
 Zu Bookmarks hinzufügen   Drucken 
 
 
 
 
Zum Caritas Blog
 
 



 

 

 






 Kommentar hinzufügen 
 
Kontakt
Caritas Diözese Bozen-Brixen
Sparkassenstraße 1
I-39100 Bozen - Südtirol - Italien
Tel. 0471 304 300
Fax 0471 973 428
www.caritas.bz.it

 
Facebook Twitter Google Plus