Praktikum bei der Flüchtilingsberatung: ein Erfahrungsbericht
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- 26.08.2010
Kategorie: Flüchtlingsberatung
Seit zehn Tagen bin ich hier in der Flüchtlingsberatung Bozen. Ich erlebe, wie Menschen, die oft gerade erst in Italien bzw. Bozen gestrandet sind, die in der Regel weder Italienisch noch Deutsch, oft auch nur wenig Englisch sprechen, von motivierten und kompetenten Mitarbeitern aufgenommen werden: Mit Hilfe von Dolmetschern erklären sie die ersten notwendigen Schritte in dem neuen Land, erläutern die rechtliche Lage, helfen bei Anträgen an die Quästur. Einwanderer, die schon ein wenig länger in Bozen sind, werden bei der Suche nach Arbeit und Fortbildungen und Unterkunft unterstützt. Außerdem organisiert bzw. vermittelt die Flüchtlingsberatung Sprachkurse. In den Gesprächen schildern die Einwanderer, warum sie nach Italien kamen, wie sie sich hier zurecht finden, womit sie Probleme haben, was ihnen Sorgen macht. Oft sind es Familien mit mehreren Kindern, die geflüchtet sind, oft sind es junge Männer, die sich hier eine neue Chance erhoffen.
Zu den Öffnungszeiten ist die Dienststelle immer gut besucht, und auch außerhalb der Öffnungszeiten gibt es viele Beratungsgespräche. Das zeigt, wie wichtig diese Stelle für Flüchtlinge ist, die sich in Südtirol eine neue Zukunft aufbauen wollen und dabei zunächst selbstverständlich Hilfe brauchen. Diese Hilfe bekommen sie bei der Caritas Flüchtlingsberatung.
Patrizia, Praktikantin bei der Caritas Flüchtlingsberatung