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Interkulturelle Kochabende

 
Marokkanisches Cous cous mit Gemüse und Rindfleisch, tunesisches Fladenbrot, italienischer Radicchio-Risotto, südtirolerisch-kroatische Käseravioli, Persico mit Knoblauch, peruanisches Backhähnchen, marokkanischer Joghurtkuchen und südtiroler Apfelstrudel: ein Menü mit den Aromen verschiedener Länder und Kulturen; gekocht von Frauen, die in Südtirol fast Nachbarinnen sind. Die Caritas organisiert seit mehreren Jahren Kochabende für Frauen verschiedener Länder und Kulturen.

Die interkulturellen Kochabende sind für Frauen reserviert. Beim Kochen entsteht Vertrautheit und Geselligkeit. Rezepte werden ausgetauscht, Kochtipps machen die Runde – auf Deutsch, Italienisch, Arabisch, Serbisch oder Spanisch. In den Pfannen brutzeln und kochen Soßen, Füllungen, Gemüse, Fleisch und Fisch. In der Luft liegt der vertraute Duft von köchelnder Tomatensoße und gebratenem Fleisch gemischt mit weniger bekannten Aromen orientalischer Gewürze; aus dem Backrohr duftet es nach Kuchen und Honig. Die Frauen schneiden Gemüse, rühren Teig an, wenden den Fisch in der Pfanne, rühren Soßen um. Nach getaner Arbeit wird gemeinsam gegessen. Die Köchinnen sitzen am reich gedeckten Tisch, reden, lachen, prosten sich zu.

„Diese Abende sind kleine, aber effektive Schritte zur Integration. Vor allem Frauen, die Kinder haben und nicht arbeiten, haben es im Alltag schwer, Anschluss zu finden“, erklärt die Caritas-Mitarbeiterin Daniela Paganini, die die Kochabende begleitet. Das gemeinsame Kochen helfe über die anfängliche Schüchternheit hinweg. „Gerade wenn es um Kinder, den Haushalt und das Leben in der Familie geht, sind die Frauen oft selbst überrascht, wie viel sie trotz kultureller Unterschiede gemeinsam haben“, berichtet Paganini.



Bericht der Rai (in it Sprache) über die interkulturellen Kochabende der Caritas in Meran. Authorin: Fernanda Scarmagnan.


Die Caritas Diözese Bozen-Brixen organisiert die interkulturellen Kochabende mit Hilfe von freiwilligen Helferinnen. Im Frühjahr wurde die Initiative vom Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik ausgezeichnet. Seither stehen dafür mehr finanzielle Mittel zur Verfügung und die Kochabende können auf andere Ortschaften ausgeweitet werden. Daher ruft die Caritas engagierte Frauen aus ganz Südtirol dazu auf, selbst einen interkulturellen Kochabend in ihrem Dorf oder Pfarrei zu veranstalten. Sie bietet dabei sowohl finanzielle Unterstützung als auch Mithilfe bei der Organisation der Abende an.

In Bozen, Meran und Lana sind in den kommenden sechs Monaten bereits mehrere Kochabende geplant. In der Pfarre von Sinich in Meran finden am 2. Februar, am 30. März und am 25. Mai Kochabende statt, im Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) in Lana am 12. Jänner, am 2. März, am 4. Mai und am 8. Juni, in der Pfarre von St. Pauls in Bozen/Haslach am 26. Jänner, am 23. März und am 18. Mai. Interessierte Frauen aus Südtirol und aus dem Ausland sind dazu herzlich eingeladen. Die Caritas bittet allerdings, sich rechtzeitig anzumelden

Alle Informationen über Termine, Orte der interkulturellen Kochabende und über die Unterstützung, die Caritas bei der Organisation solcher Abende anbietet, sind in der Caritas-Dienststelle Freiwilligenarbeit und Pfarrcaritas in Bozen, Sparkassenstraße 1, Tel. 0471 304 330, freiwilligenarbeit@caritas.bz.it oder online unter www.caritas.bz.it erhältlich.

 
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Tel. 0471 304 300
Fax 0471 973 428
www.caritas.bz.it

 
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