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Die „Nacht der Trauer und des Trostes“ am Vorabend zu Allerheiligen in sechs Südtiroler Ortschaften

 
Der eigenen Trauer Zeit und Raum zu geben, sie auf ganz persönliche Weise ausdrücken und in Gesprächen und Begegnungen Trost und Stärkung erfahren: Dazu lädt die Caritas am Vorabend zu Allerheiligen ein. In sechs verschiedenen Orten bietet sie heuer wieder die „Nacht der Trauer und des Trostes“ an. Sie findet zeitgleich in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck, Schlanders und St. Martin in Thurn statt. Wer daran teilnehmen möchte, ist gebeten, sich bei der Caritas Hospizbewegung anzumelden.

„Um jemanden zu trauern, ist nichts, wofür man sich schämen muss. Dennoch versuchen viele, ihren Schmerz zu verdrängen, um wieder ganz normal zu funktionieren“, weiß der Leiter der Caritas-Hospizbewegung, Günther Rederlechner aus seiner Erfahrung. Dabei sei es wichtig, Trauer zuzulassen. Es hilft, Schönes zu bewahren und mit dem Schmerz umgehen zu lernen“, bestätigt der Leiter der Caritas Hospizbewegung, Günther Rederlechner. Leider sei es im Südtiroler Alltag keine Selbstverständlichkeit, dass Trauernde angemessene Räume und genügend Zeit finden, ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Durch die Hilflosigkeit und Ohnmacht der Gesellschaft werde dieses Thema und damit die trauernden Menschen selbst an den Rand gedrängt.

Aus diesem Grund veranstaltet die Caritas Hospizbewegung gemeinsam mit der Caritas-Dienststelle Freiwilligenarbeit und Pfarrcaritas am Vorabend von Allerheiligen auch heuer wieder eine „Nacht der Trauer und des Trostes“. Weil das Interesse weiter ansteigt findet sie zeitgleich an sechs verschiedenen Ortschaften statt: in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck, Schlanders und St. Martin in Thurn.

In Bozen findet die „Nacht der Trauer und des Trostes“ im Gemeinschaftszentrum Maria Heim, Neustifterweg 5 statt, in Meran mit Unterstützung der Urania Meran in deren Räumlichkeiten in der Ortweinstraße 4 und in Brixen mit Unterstützung des Jugendhauses Kassianeum, im Sitz in der Brunogasse 2. In Bruneck wird die „Nacht der Trauer und des Trostes vom Jugenddienst Bruneck unterstützt und findet im Hannes-Müller-Haus, Mühlgasse 4b statt, in Schlanders in den Räumlichkeiten der Caritas, Hauptstraße 131 und in St. Martin in Thurn im Schloss Thurn, unterstützt vom Sozialsprengel Gadertal.

Alle Abende beginnen am Samstag, den 31. Oktober, um 19 Uhr und dauern voraussichtlich bis 23 Uhr. Begleitet von haupt- und ehrenamtlichen Caritas-Mitarbeitern und von Seelsorgern können die Trauernden dabei auf unterschiedliche Art Stärkung erfahren. Verschiedene Stationen wie etwa ein Trauercafè, Kino oder Stille, aber auch ein gemeinsamer meditativer und spiritueller Einstieg sind dabei behilflich.

„Trauernde sind mit ihrem Schmerz oft völlig allein“, unterstreichen die beiden Caritas-Direktoren Franz Kripp und Paolo Valente hin. Dabei sei es gerade in einer solchen Situation wichtig, dass jemand bereit ist, ihre Trauer zuzulassen und sich damit auseinanderzusetzen. Die „Nacht der Trauer und des Trostes“ sei daher auch als Appell an die Südtiroler gedacht, die Trauer anderer anzunehmen und ihnen Rückhalt zu geben.

Der Abend für Trauernde wird kostenlos angeboten. Wer daran teilnehmen möchte, ist gebeten, sich in den Büros der Caritas Hospizbewegung in Bozen (Sparkassenstr. 1, Tel. 0471 304 370, hospiz@caritas.bz.it), in Meran (Rennweg 96, Tel. 0473 495 631, hospiz.meran@caritas.bz.it), in Brixen (Pfarrplatz 4, Tel. 0472 268 418, hospiz.brixen@caritas.bz.it), in Schlanders (Hauptstr. 131, 366 58 89 441, hospiz.schlanders@caritas.bz.it) oder in Bruneck (Paul-von-Sternbachstraße 6, Tel. 0474 413 978 hospiz.bruneck@caritas.bz.it) anzumelden.

 
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